Conti-Mitarbeiter kämpfen um ihre Jobs

Automobilzulieferer

Beim Dortmunder Automobilzulieferer Continental Automotive ist die erste Entlassungswelle angelaufen. Doch nicht alle der betroffenen 65 Mitarbeiter wollen sich damit abfinden. Jetzt ist das Arbeitsgericht am Zug. Eine Einigung ist nicht in Sicht.

DORTMUND

29.08.2014, 15:04 Uhr / Lesedauer: 1 min
Freunde und Unterstützer fanden sich am Dortmunder Arbeitsgericht ein.

Freunde und Unterstützer fanden sich am Dortmunder Arbeitsgericht ein.

  Auch den Job einer 37-jährigen Montagehelferin ist davon betroffen. Sie sollte einen Aufhebungsvertrag unterschreiben und dann möglicherweise in eine Auffanggesellschaft wechseln. Doch das hat sie nicht getan. Sie reichte Klage ein, will ihren Arbeitsplatz nach zwölfjähriger Betriebszugehörigkeit nicht kampflos aufgeben. Als ihr Fall am Freitag aufgerufen wurde, hatten sich auch einige Freunde und Unterstützer am Dortmunder Arbeitsgericht eingefunden. "Kampf um jeden Arbeitsplatz" stand auf ihren Plakaten. Oder: "Wer kämpft, kann gewinnen." Arbeit soll nämlich genug vorhanden sein. Bis zum nächsten Termin im Dezember muss die Geschäftsleitung die Kündigung nun detailliert begründen.

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