Die Toilette am Eingang des Ostenhellwegs ist derzeit außer Betrieb. © Dennis Werner
Anlagen zu spät übergeben?

City-Toiletten als Baugruben: Früherer Betreiber weist Kritik zurück

Die City-Toiletten in Dortmund sind aktuell Baugruben. Ein neuer Betreiber baut sie um. Das dauert. Die Firma Wall soll sie zu spät übergeben haben, so die Kritik. Wall hat sich jetzt geäußert.

Viele Geschäfte und Lokale sind derzeit geschlossen. Wer in der Stadt unterwegs ist und zur Toilette muss, ist wegen des Lockdowns derzeit besonders auf öffentliche Toiletten angewiesen. Doch die City-Toiletten, wie sie früher die Firma Wall betrieben hat, sind derzeit dicht und werden umgebaut.

Übernommen hat die Toiletten eine neue Betreiberin, die RBL Media GmbH, die die Toiletten als Dienstleisterin für die Stadt Dortmund betreibt. Wie berichtet, hätten zuletzt Produktions- und Lieferverzögerungen während der Pandemie dazu geführt, dass es mit den geplanten Umbauten der Toiletten weiter dauere. Im Gespräch mit dieser Redaktion begründete RBL die Verzögerung aber auch mit dem schleppenden Abbau der alten Anlagen durch die frühere Betreiberfirma Wall.

Die Kritik will das Berliner Unternehmen nicht auf sich sitzen lassen. „Unser Unternehmen war im Zeitplan. Wir haben pünktlich die offenen Baugruben übergeben“, so ein Sprecher. Die ersten sechs Gruben seien bereits im September freigewesen. Auch habe es regelmäßig Abstimmungsrunden mit dem Nachfolger gegeben. „Man spricht miteinander, damit alles reibungslos funktioniert.“ Deshalb könne er auch die Aussage, die Toilettenanlagen seien zu spät übergeben worden überhaupt nicht nachvollziehen so der Sprecher.

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Redaktion Dortmund
Leitender Redakteur, seit 2010 in der Stadtredaktion Dortmund, seit 2007 bei den Ruhr Nachrichten.
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Dennis Werner

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