Caritas-Kindergarten ist noch nicht fertig - aber schon ausgebucht

dzOesterstraße in Brackel

Wie dringend der Bedarf an Kindergartenplätze ist, beweist die Einrichtung an der Oesterstraße / Ecke Adi-Preißler-Allee: Für die gibt es bereits jetzt eine lange Warteliste.

Brackel

, 08.09.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Kindergarten-Baustelle am Ende der Oesterstraße / Ecke Adi-Preißler-Allee ist weit fortgeschritten. Im Januar soll die Caritas-Einrichtung Betreuungsplätze für 105 Kinder bieten. „Wir planen insgesamt sechs Gruppen: zwei U2-Gruppen für die Kleinsten von null bis drei Jahren, zwei altersgemischte Gruppen von zwei bis sechs Jahren sowie zwei Gruppen für Kinder ab drei Jahren bis zum Schuleintritt“, erklärt die zuständige Abteilungsleiterin der Caritas, Elke Krause.

Wie dringend der Bedarf nach neuen Kindergartenplätzen ist, zeige, dass die Einrichtung schon jetzt ausgebucht sei, so Krause. Die meisten Kinder wohnen im angrenzenden Neubaugebiet Hohenbuschei.

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Schon jetzt stehen Kinder auf der Warteliste, die noch gar nicht geboren sind. Wer sich ebenfalls auf diese Liste setzen lassen möchte, möge sich an Yvonne Oberhaus unter Tel. 0231-98622219 wenden. Mitarbeiter jedoch werden noch gesucht. Näheres dazu bei Elke Krause unter Tel. 184-8168.

Die Bauweise mit vielen Rundungen und mit dem Einsatz von naturnahen Baumaterial (sibirische Lärche) sind die Besonderheiten des Kindergarten-Neubaus

Die Bauweise mit vielen Rundungen und mit dem Einsatz von naturnahen Baumaterial (sibirische Lärche) sind die Besonderheiten des Kindergarten-Neubaus. © Andreas Schröter

Die zweigeschossige Kita entsteht auf dem Eckgrundstück an der Oesterstraße 135. Bauherr ist der Essener Investor Kobix Immobilien GmbH, der damit seine erste Kita in Dortmund baut. Die Caritas lobt die hervorragende Zusammenarbeit mit dieser Firma. Schwierigkeiten mit dem Bau, der seit Oktober 2019 in der Mache ist, habe es nicht gegeben - auch nicht, was mögliche Material-Lieferengpässe in der Corona-Zeit betreffe.

Runde Formen auch im Inneren

Besonderheit an dem Gebäude sind seine runden Formen, die sich auch im Innern fortsetzen, wie Bauleiter Dirk Drüner sagt. Auf die Weise entstehen für die Kinder kuschelige Nischen zum Wohlfühlen. Man habe darauf geachtet, so Heiko Kirschstein von Kobix-Immobilien, hochwertige und naturnahe Baumaterialien wie die Sibirische Lärche zu verwenden - und zwar in 3D-Bauweise. Das heißt, die Fassade ergibt keine glatte Fläche, sondern bildet ein plastisches Relief.

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Um die Hol- und Bringsituation möglichst gefahrlos zu gestalten, habe man sich gegen eine direkte Anbindung an die Oesterstraße entschieden. Sie erfolge vielmehr zur Seite - also hin zum Netto-Parkplatz. Von dort gelangen Eltern unter eine Überdachung, wo sie sich auch bei Regen in aller Ruhe von ihren Kindern verabschieden können. „Kiss & Ride“ heißt ein solcher Ort im modernen Sprachgebrauch.

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Bleibt noch die Namenswahl. Die Einrichtung soll St. Augustinus-Kindergarten heißen, wie Caritas-Vorstandsvorsitzender Georg Rupa erklärt. Früher habe es schließlich mal die St.-Augustinus-Grundschule gegeben: „Da ist es doch schön, dass dieser Name auch weiterhin in Brackel lebendig bleibt.“

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