„Café Puderrosa“ legt am Muttertag einen kleinen Neustart hin

Coronavirus

Marta Lucyna Gdamsi kommt in der Corona-Krise durch Miete und Betriebskosten für ihr „Café Puderrosa“ an ihre finanziellen Grenzen. Am Muttertag will sie den Betrieb nun wieder aufnehmen

Asseln

, 08.05.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Marta Lucyna Gdamsi steht auf die Farbe Rosa. Es hat also Gründe, warum sie ihr Asselner Café „Puderrosa“ genannt hat.

Marta Lucyna Gdamsi steht auf die Farbe Rosa. Es hat also Gründe, warum sie ihr Asselner Café „Puderrosa“ genannt hat. © Andreas Schröter

„Puderrosa“ heißt die Ranch im Bully-Herbig-Film „Der Schuh des Manitu“, und genau so heißt auch das Café von Marta Lucyna Gdamsi am Asselner Hellweg 94c.

Natürlich hat auch dieses Café coronabedingt seit dem 16. März geschlossen. Und das mache ihr extrem zu schaffen, sagt die Betreiberin. Zwar habe auch sie die Soforthilfe der Bundesregierung von 9000 Euro erhalten, aber das Geld reiche nicht lange.

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Die Leasingkosten für diverse Maschinen und die Miete für ihren Betrieb seien sehr hoch, weil er sich in der Asselner 1A-Lage direkt neben dem Rewe befinde. Und der Vermieter sei in der Krise nicht bereit, ihr einen Mietnachlass zu gewähren.

Frozy’s Softeis-Maschine ist der Clou

Doch nun, am Muttertag (10.5.), soll, bevor am Montag wieder geöffnet werden darf, ein Außer-Haus-Verkauf starten. Besonderer Clou dabei: eine Frozy‘s Softeis-Maschine, mit der das Puderrosa Softeis mit Früchten in vielen verschiedenen Variationen anbieten kann.

Marta Lucyna Gdamsi hofft, dass auf diese Weise wenigstens wieder etwas Geld in die Kasse kommt. Was ihr sehr fehle, seien Geburtstage und Taufen, bei denen das Puderrosa oft gerammelt voll war. Auch eine gut besuchte Lesung zum Valentins-Tag habe es schon gegeben.

Und selbst wenn sie demnächst wieder die Hälfte der Tische nutzen könnte, würde das nicht reichen, um die Miete aufzubringen, sagt Marta Lucyna Gdamsi.

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