Hauptbahnhof Dortmund

Bundespolizei nimmt 18-Jährigem am Hauptbahnhof Messer ab

Bei der Durchsuchung eines 18-Jährigen am Dortmunder Hauptbahnhof wurde ein Einhandmesser gefunden. Weil er nicht erklären konnte, warum er das Messer dabei habe, wurde es beschlagnahmt.
Das von der Bundespolizei beschlagnahmte Einhandmesser. © Bundespolizei Dortmund

Am Dienstagabend (12. Januar) haben Bundespolizisten am Dortmunder Hauptbahnhof einen jungen Mann kontrolliert und dabei ein Messer sichergestellt.

Gegen 20.30 Uhr soll den Beamten der junge Mann im Hauptbahnhof aufgefallen sein. Bei einer anschließenden Kontrolle habe der polizeibekannte Mann ein Einhandmesser ausgehändigt. Dieses sei jedoch verboten.

Unerlaubte Führung des Messers

Weil der 18-Jährige den Polizisten nicht erklären konnte, warum er das Messer mit sich führe, wurde dieses sichergestellt. Den Mann erwartet nun ein Ordnungswidrigkeitsverfahren nach dem Waffengesetz.

Die Bundespolizei verweist in dem Zusammenhang auf die beginnende Waffenverbotszone in verschiedenen Hauptbahnhöfen. Nach Köln und Düsseldorf werden die Zonen ab Mittwoch (13. Januar) auch in Essen und Mülheim a.D.R. eingeführt. Verstöße können mit einem Platzverweis und einem Beförderungsverbot, sowie einem Strafgeld geahndet werden.

Trotz zurückgehender Fahrgastzahlen im Nah- und Fernverkehr durch die Corona-Pandemie hat die Bundespolizei keinen nennenswerten Rückgang der Gewaltdelikte bemerken können.

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