Bund lässt Geld für B1-Ausbau fließen

Dortmunds wichtigste Straße

Die Pläne für den sechsspurigen Ausbau der B1 zur A40 zwischen Stadtkrone-Ost und dem Kreuz Dortmund/Unna haben eine wichtige Hürde genommen. Das Bundesverkehrsministerium hat am Mittwoch die Finanzmittel dafür freigegeben. Der Baustart könnte schon bald folgen.

DORTMUND

, 21.09.2017, 02:38 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bund lässt Geld für B1-Ausbau fließen

Meterhohe Lärmschutzwände sollen mit dem B1-Ausbau an der Stadtkrone-Ost entstehen.

Der Baustart könnte damit nach Auskunft der beauftragten „Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH“ (Deges) im Frühjahr 2018 sein. Seit Februar liegt der Planfeststellungsbeschluss für den Ausbau der 9,5 Kilometer langen Autobahnstrecke im Dortmunder Osten vor. Was noch fehlte, war das Geld. Doch das soll nun fließen. 105,1 Millionen Euro stellt der Bund dafür bereit. Wenn der formelle Bescheid vorliege, könne man mit der vorbereiteten Ausschreibung auf den Markt, erklärte ein Deges-Sprecher auf Anfrage.

Zwei Klagen

Freudig begrüßt wurde die Nachricht am Mittwoch von den örtlichen Bundestagsabgeordneten Sabine Poschmann (SPD) und Steffen Kanitz (CDU). Ganz unumstritten sind die Ausbauplanungen allerdings nicht. Zwei Klagen liegen gegen den Planfeststellungsbeschluss vor, unter anderem vom Eigentümer eines Tankstellen-Grundstücks, das künftig von der A40 nicht mehr anfahrbar sein soll. Allerdings haben die Einsprüche keine aufschiebende Wirkung für den Baustart.

Eine Klage zurückgezogen

Die Stadtkrone-Ost-Entwicklungsgesellschaft hat eine Klage inzwischen zurückgezogen. Sie richtete sich gegen meterhohe Lärmschutzwände, die mit dem Autobahn-Ausbau entstehen sollen. Wie die Stadt, die die Lärmschutz-Pläne ebenfalls kritisiert hatte, vertraut die Entwicklungsgesellschaft darauf, dass die Lärmschutzwände überflüssig werden, wenn unmittelbar an der B 1 neue Bürobauten entstehen, die dann als Lärmschutz fungieren. Für die Vermarktung der Grundstücke bleibt noch ein wenig Zeit. Wenn tatsächlich ab Frühjahr 2018 die Bagger rollen, soll der Ausbau frühestens 2022 abgeschlossen sein. 

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