Bürgerinitiative kämpft mit Radtour weiter gegen OWIIIa-Weiterbau

Verkehrsplanung

Die Bürgerinitiative „Schützt unseren Freiraum“ protestierte mit einer Radtour in Wickede, Unna und Kamen gegen den Weiterbau der OWIIIa. Die Mitglieder wollen das Projekt weiter bekämpfen.

Asseln

, 28.09.2020, 15:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Rund 70 Radler auf Einladung der Bürgerinitiative "Schützt unseren Freiraum" erkundeten das Gebiet, auf dem der Weiterbau der OWIIIa erfolgen würde

Rund 70 Radler auf Einladung der Bürgerinitiative „Schützt euren Freiraum“ erkundeten das Gebiet, auf dem der Weiterbau der OWIIIa erfolgen würde. © BISuF

Mehr als 70 Radlerinnen und Radler waren der Einladung der Bürgerinitiative „Schützt unseren Freiraum“ (BISuF) zu einer städteübergreifenden Radtour entlang der geplanten Trasse der Landesstraße L663n/OWIIIa gefolgt.

Gestartet wurde am vergangenen Sonntag (27. September) an der S-Bahn-Station Unna-Massen, wo Norbert Roggenbach (BISuF) auch die begleitende Polizei aus Unna begrüßte. Von dort führte der Weg zum Naturschutzgebiet Wickeder Ostholz. Thomas Quittek (BISuF und Sprecher des BUND Dortmund): „Die OWIIIa würde nicht nur das Naturschutzgebiet massiv beeinträchtigen, sondern auch die Existenz mehrerer Reiterhöfe bedrohen.“

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Weiter ging es zum Massener Bach, wo Andreas Förster vom Nabu Unna auf die hohe Bedeutung dieses renaturierten Bachlaufes für die Tier- und Pflanzenwelt hinwies.

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Nach Unterquerung der Autobahn A1 erreichten die Radler auf der zum Teil bereits fertiggestellten Trasse der Westtangente das Logistikzentrum am Kamener Karree.

Wilhelm Auffahrt (BISuF): „Die OWIIIa würde erheblichen Schwerlastverkehr von und zu den Logistikzentren auf der Westfalenhütte und dem Hafen in Dortmund hereinführen. Demgegenüber sind die Entlastungseffekte für den Hellweg nur marginal.“

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Ziel der Tour war die Gaststätte „Bauer Brune“, wo sich die Teilnehmer bei Reibekuchen versprachen, dieses Straßenbauprojekt aus der „planerischen Mottenkiste“ auch weiterhin zu bekämpfen.

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