Bürgerinitiative contra CDU: Umspannwerk oder Trafohäuschen?

An der Gotthelfstraße

Die Meinungen liegen weit auseinander: Während die einen die Aufregung nicht verstehen, äußern die anderen ihr Unverständnis darüber: Es geht um Strom, ein Umspannwerk und ein Trafohaus.

Löttringhausen, Großholthausen

, 06.08.2020, 19:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Quer durch den Süden der Stadt werden derzeit neue Stromleitungen verlegt. Die Anlieger der Gotthelfstraße fürchten im Zuge des Ausbaus massive Folgen vor ihrer Haustür.

Quer durch den Süden der Stadt werden derzeit neue Stromleitungen verlegt. Die Anlieger der Gotthelfstraße fürchten im Zuge des Ausbaus massive Folgen vor ihrer Haustür. © Britta Linnhoff

Vor Wochen hatte die Bürgerinitiative Höchstspannung Dortmund-Süd mobil gemacht gegen ein - wie sie befürchten - Umspannwerk an der Gotthelfstraße. Die CDU vor Ort widersprach. Es gehe wenn um ein Trafohäuschen. Nach dem Meinungsaustausch ist klar: Die Ansichten gehen weiterhin auseinander.

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Die Bürgerinitiative reagiert auf die CDU-Aussagen so:

  • Laut Donetz-Aussage vom 4. August 2020 benötigt das neue Umspannwerk 1500 Quadratmeter (wie das im Batheyweg). Allerdings beanspruche Donetz die vierfache Fläche, wohl als Begrünungsfläche. Jeder wisse, dass das Reserveflächen seien. Wenn dann die Beladung der Batterien der Elektrobusse über das neue Umspannwerk laufen sollte – was man vermute - werde wahrscheinlich das neue Umspannwerk eher dem Umspannwerk Kruckel ähnlich sein als einem Trafohaus.

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  • Zum Thema Erdleitung: „Erstens sehr teuer stimmt nicht. Zweitens der Schutz der Menschen geht nun einmal vor. Erdkabelverlegung wird in anderen Bundesländern kilometerweise praktiziert.“ Leitungen im Untergrund seien für den Fachmann wirklich kein Hindernis, „siehe das Erdkabel, das letztens in der Gotthelfstraße verlegt wurde“.

Man freue sich für die Anlieger der Schneiderstraße, dass die Höchstspannungsleitungen hier verschwinden, auch aus gesundheitlichen Gründen, aber „leider hängen die Leitungen jetzt über unseren Häusern“.

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