Bürgerdienste in Dortmund bieten Leistungen nur noch nach Terminvergabe an

Reaktion auf Coronavirus

Egal ob Personalausweis, KfZ-Zulassung oder Ummeldung - Wer die Leistungen einer Bürgerdienststelle in Anspruch nehmen will, braucht bald zwingend einen Termin. So sind die Regelungen.

Dortmund

15.03.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
In den Dortmunder Bürgerdienststellen kommt nur noch dran, wer einen Termin hat. Dadurch sollen große Menschenansammlungen verhindert und das Infektionsrisiko gesenkt werden.

In den Dortmunder Bürgerdienststellen kommt nur noch dran, wer einen Termin hat. Dadurch sollen große Menschenansammlungen verhindert und das Infektionsrisiko gesenkt werden. © Dieter Menne Dortmund

Die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus haben jetzt auch die Bürgerdienste erreicht. Ab Montag (16. März) gibt es die Angebote des Bürgerbüros in Dortmund nur noch nach telefonischer Vereinbarung. Kunden können also nicht wie üblich im Laufe der Öffnungszeiten erscheinen. Um der Anfrage dennoch gerecht zu werden, sollen in den Bürgerdienststellen zusätzlich Termine am Vormittag vergeben werden.

Die Änderung der Öffnungszeiten gilt erstmal für die nächsten Wochen.

Durch die Maßnahme sollen Kunden und Behördenmitarbeiter vor dem Coronavirus geschützt werden. Denn in den überfüllten Warteräumen steigt das Infektionsrisiko. Die Bürgerdienste empfehlen ihren Kunden, online Termine zu vereinbaren oder die Rufnummer (0231) 50 – 1 11 50 zu nutzen.

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So sieht es im Jobcenter aus

Auch das Jobcenter in Dortmund fordert seine Kunden auf, nur noch in absoluten Notfällen in den Servicebereich zu kommen. Anliegen, die nicht besonders eilig sind oder keine persönliche Vorsprache erfordern, sollen möglichst per E-Mail geklärt oder postalisch eingereicht werden. Kunden mit dringenden Anliegen können online über die Homepage des Jobcenters Termine vereinbaren.

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