Bündnisgrüne haben Ideen für das Saarlandstraßenviertel

dzSanierung der Saarlandstraße

Die Saarlandstraße soll nach Beendigung der Bauarbeiten am Wassernetz komplett saniert werden. Die Bündnisgrünen in der Bezirksvertretung (BV) Innenstadt-Ost haben dafür konkrete Ideen.

Saarlandstraßenviertel

, 07.01.2020, 04:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Seit Anfang Juli 2019 ist die Saarlandstraße eine Dauerbaustelle. Die DEW21-Tochter Donetz erneuert dort Wasserleitungen. Nach Abschluss der eigentlichen Bauarbeiten soll die Wohn-und Einkaufsstraße ein neues Gesicht bekommen, das Tiefbauamt der Stadt Dortmund will die Gelegenheit für eine Komplettsanierung nutzen. Diese soll im zweiten Quartal 2020 starten und einen Zeitraum von rund 24 Monaten einnehmen.

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Im September 2019 informierte die Stadtverwaltung Anwohner und Händler der Saarlandstraße über die kommende Baumaßnahme – und stellte erste Ideen vor, die die Aufenthaltsqualität im Quartier verbessern sollen.

Die Planung, die eine Optimierung der Straße für Fußgänger und Radfahrer vorsieht, halten die Bündnisgrünen in der Bezirksvertretung Innenstadt-Ost allerdings für stark verbesserungswürdig.

Finaler Plan noch nicht bekannt

„Der finale Plan des Tiefbauamtes liegt uns zwar noch nicht vor, aber so wie die Umbau-Idee vorgestellt wurde, ließ sie zu wünschen übrig, was eine Optimierung der Fahrradwege angeht", sagt Christiane Gruyters, Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen in der Bezirksvertretung Innenstadt-Ost.

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Deshalb haben die Bündnisgrünen der BV eigene Ideen gesammelt, die in die Umbaupläne eingebracht werden sollen.

Die Vorschläge der Grünen umfassen jedoch noch mehr Aspekte als nur eine Verbesserung des Radwegnetzes. „Die Saarlandstraße mit ihren vielen kleinen Geschäften, Restaurants, Kneipen, Cafés und Supermärkten ist ein lebendiger Mittelpunkt des Viertels“, so Christiane Gruyters.

Straßenraum neu aufteilen

Damit die Straße noch attraktiver wird, wollen die Grünen mehr Bäume pflanzen, Bänke aufstellen und älteren Menschen das Queren der Straße erleichtern.

Der etwa 20 Meter breite Straßenraum soll dazu neu aufgeteilt werden. Die Gehwege wollen die Politiker durch Grünstreifen mit Bäumen und Parkplätzen sowie Be- und Entladezonen von den Fahrbahnen trennen.

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In der Mitte der Straße könnte, so die Überlegungen, eine dritte Baumreihe mit Grünstreifen angelegt werden. Die Fahrbahnen mit der Tempo-30-Regelung könnten sich laut Bündnisgrünen Rad- und Autoverkehr teilen.

Für die Radfahrer sollen viele Fahrradabstellbügel aufgestellt, und an strategisch günstigen Stellen Ladestationen für Pedelecs und E-Bikes sowie E-Autos errichtet werden.

Überdies will man die Gastronomen dazu anregen, bei dem

Projekt „Nette Toilette“ mitzumachen.

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