Rekord in Sicht: Nachfrage nach Briefwahl ist in Dortmund enorm

dzKommunalwahl 2020

Zur Kommunalwahl am 13. September zeichnet sich schon jetzt der erwartete Briefwahl-Rekord ab. Schon in der ersten Woche nach Versand der Wahlbenachrichtigungen gibt es ein dickes Plus.

Dortmund

, 25.08.2020, 13:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Corona sorgt für reichlich Verunsicherung rund um die Kommunalwahl am 13. September – und lässt deshalb die Nachfrage nach Briefwahl steigen. Was die Wahlorganisatoren vermutet haben, scheint tatsächlich einzutreten.

Schon in der ersten Woche nach Versand der Wahlbenachrichtigungen haben fast 16.000 Dortmunder Briefwahl beantragt. Zum Stichtag 21.8. waren es genau 15.891 Wahlberechtigte.

Vergleicht man diese Zahlen mit der Kommunalwahl vor sechs Jahren sind das drei Wochen vor dem eigentlichen Wahltermin fast 40 Prozent mehr.

Jetzt lesen

Die Briefwahl kann mit einem Formular, das mit der Wahlbenachrichtigung versandt wurde, oder online unter wahlen.dortmund.de beantragt werden.

Viele Wahlberechtigte nutzen auch die Möglichkeit, ihre Stimmen im städtischen Briefwahlbüro im Rathaus abzugeben. Das ist montags bis mittwochs von 8 bis 16 geöffnet, donnerstags bis 18 Uhr, freitags bis 12 Uhr geöffnet.

Mehr Auszähl-Teams für Briefwahl

Schon bei den vergangenen Wahlen war der Briefwahl-Anteil kontinuierlich gestiegen. 24 Prozent Briefwähler waren es bei der Kommunalwahl 2009. Im Jahr 2014 bereits 29 Prozent.

Jetzt haben sich die Wahlorganisatoren auf einen weiteren Anstieg eingerichtet. Die Zahl der Auszähl-Teams für die Briefwahl-Stimmen am 13. September – im Amtsdeutsch spricht man von „Briefwahl-Lokalen“ – wurde vorsorglich von 152 auf 285 erhöht.

Lesen Sie jetzt
Lesen Sie jetzt