Brechtener Grundschule wartet seit inzwischen zweieinhalb Jahren auf Fahrradständer

dzBrechtener Grundschule

Lokalpolitiker beschäftigen sich - wieder einmal - mit den fehlenden Fahrradständern vor der Brechtener Grundschule. Die gibt es noch immer nicht - obwohl sie seit 2016 gefordert werden.

Brechten

, 25.06.2019, 20:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es war im Dezember 2016, als die CDU-Fraktion in Abstimmung mit der Schule den Antrag stellte, Fahrradständer vor den beiden Schulgebäuden der Brechtener Grundschule aufzustellen. Der Vorschlag stieß auf breite Zustimmung in der Bezirksvertretung. Also harrte man der Dinge und wartete auf die Umsetzung. Aber: Es geschah - nichts.

Ältere Kinder kommen gerne mit dem Rad oder dem Roller

Was die CDU veranlasste, nachzufragen: im September 2017 und im Dezember 2018. Nun, im Juni des Jahres 2019, fordert die CDU erneut Informationen ein. Die Anfrage steht auf der Tagesordnung der Evinger Bezirksvertretung am Mittwoch, 26. Juni (16 Uhr, Sitzungssaal Bezirksverwaltungsstelle). „Warum ist der zweieinhalb Jahre alte Beschluss noch immer nicht umgesetzt? Beide Schulstandorte der Brechtener Grundschule benötigten die geplanten Fahrradständer „dringend“. Immer mehr Kinder, so heißt es in der Anfrage, benutzen ihre Räder für den Schulweg.

Fahrradständer sollen an beiden Standorten der Schule

Eine Einschätzung, die die Schule durchaus teilt: „Vor allem die älteren Kinder kommen nach der Radprüfung gerne mit dem Rad oder mit dem Roller zur Schule“, sagt Schulleiterin Klaudia Godglück. Und es wäre natürlich schön, wenn sie ihre Gefährte irgendwie vernünftig abstellen könnten.

Brechtener Grundschule wartet seit inzwischen zweieinhalb Jahren auf Fahrradständer

Die Brechtener Grundschule an der Evinger Straße. Hier sollen 32 Fahrradständer errichtet werden. © Britta Linnhoff

Nach den Beschlüssen von damals sollen insgesamt 48 Fahrradständer aufgebaut werden, 32 am Nordgebäude an der Evinger Straße und 16 am Südgebäude Am Birkenbaum.

Die Zweiräder sind auch ein Mittel gegen den Auto-Wahnsinn am Morgen

Für die seinerzeit antragstellende CDU ist die Umsetzung auch deshalb wichtig, weil durch die Rad fahrenden Kinder das „tägliche Verkehrschaos, verursacht durch Elterntaxis, verhindert wird“.

Im vergangenen Jahr waren die Grundschüler auf die Barrikaden gegangen. Der Grund: Sie hatten die Nase voll davon, dass immer wieder Eltern verbotswidrig vor der Schule mit ihren Autos parken. Betroffen war auch der Wendehammer, in dem dann auch der Schulbus von den parkenden und wartenden Autos blockiert wurde.

Eine unmittelbare Antwort der Stadt wird es in der Sitzung der Bezirksvertretung voraussichtlich nicht geben, sondern erst später eine schriftliche Antwort. So ist üblicherweise das Prozedere.

Auch eine Anfrage dieser Redaktion an die Stadt blieb bis Dienstagabend unbeantwortet.

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