Brand-Serien im Westen: Stadtverband und Gartenvereine bleiben gelassen

Brennende Lauben und Keller

In den vergangenen Tagen haben in Dortmund gleich mehrere Gartenlauben gebrannt. Der Stadtverband der Gartenvereine bleibt aber vorerst gelassen.

Kirchlinde

, 30.07.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Anfang der Woche rückte die Feuerwehr zu drei Laubenbränden aus. Der Stadtverband der Gartenvereine ist bislang nicht sonderlich beunruhigt.

Anfang der Woche rückte die Feuerwehr zu drei Laubenbränden aus. Der Stadtverband der Gartenvereine ist bislang nicht sonderlich beunruhigt. © Helmut Kaczmarek

Drei Laubenbrände in zwei Tagen, die möglicherweise mit einer Kellerbrand-Serie im Zusammenhang stehen, bringen weder den Stadtverband der Dortmunder Gartenvereine noch seine Mitglieder aus der Fassung. Frank Gerber, unter anderem zuständig für die Verwaltung der Gärten, sieht aktuell keinen Grund, in Panik zu verfallen. „Laubenbrände kommen immer wieder mal vor“, sagte er im Gespräch mit dieser Redaktion.

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Er persönlich habe bislang nur von einem Laubenbrand gehört, nämlich von dem an der Rahmer Straße in Kirchlinde, wo am Montagmorgen (27.7.) eine Gartenhütte brannte. „Die Laube gehörte nicht zu einem Gartenverein, sondern einem Grabeländer“, so Gerber. Über die Lauben-Brände an der Zollernstraße, ebenfalls am Montag, und an der Machariusstraße (28.7.) war er nicht informiert.

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Keine besorgten Anrufe beim Stadtverband

Besorgte Mitglieder hätten sich nicht beim Stadtverband gemeldet, sagt Gerber. Deshalb gehe er davon aus, dass die stadtweit 119 Gartenvereine mit rund 8200 Lauben angesichts der Brände nicht in Aufruhr seien. Anders als die Grabeländer seien nahezu alle Mitglieder und ihre Gärten über den Stadtverband gut gegen Brände versichert.

Angesichts der jüngsten Feuer rät er den Gärtnern, wachsam zu sein, die Lauben gut abzuschließen und auf fremde oder auffällige Personen zu achten. „Mehr können wir ihnen nicht raten.“

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