Beim Brand einer Kita in Dortmund Neuasseln entwickelte sich viel Rauch, der auch in angrenzende Wohngebiete zog. © Markus Wüllner
Feuerwehr-Einsatz im Nordosten

Brand in Wohncontainer – Feuerwehr-Einsatz zog sich bis spät in die Nacht

Im Dortmunder Nordosten stand am Freitagabend ein Wohncontainer in Flammen. Die Feuerwehr war mit zahlreichen Kräften im Einsatz, um den Brand zu löschen – hatte dabei aber Schwierigkeiten.

Update, 16.5: Verwirrung um Jugendtreff und KindergartenNach unterschiedlichen Informationen hat die Feuerwehr Dortmund nun erneut klargestellt, worum es sich bei dem Container handelte. Die Räume gehören demnach einer Elterinitiative, die unter anderem einen Kindergarten betreibt. Auch ein Jugendtreff soll sich nach Angaben der Feuerwehr darin befinden.

So hatten wir zunächst berichtet:

Im Dortmunder Nordosten stand am Freitagabend (14.5.) eine Kindertagesstätte in Flammen. Wie die Feuerwehr berichtete, war im Dachbereich einer Kita ein Feuer ausgebrochen. Verletzt wurde dabei nach aktuellem Stand niemand.

Der Wohncontainer, in dem die Kita betrieben wird, befindet sich im hinteren Bereich der Fichte-Grundschule.

Die Feuerwehr war mit zahlreichen Kräften an der Haslindestraße in Dortmund-Neuasseln im Einsatz, wo sich das Feuer vom Eingangsbereich in den Container ausgebreitet hatte. In dem Wohncontainer wurden keine Personen aufgefunden.

Unter Atemschutz versuchten Feuerwehrleute den Brand zunächst von innen zu löschen. Das war jedoch gar nicht so einfach, wie ein Sprecher der Feuerwehr gegenüber der Redaktion gegen 21 Uhr berichtete, weil das Feuer sich zu sehr in der Zwischendecke ausbreitete.

Feuerwehr kämpfte stundenlang gegen den Brand

Deshalb konnte die Feuerwehr das Feuer nur noch von außen löschen. Mit speziellen Sägen versuchte man, mit einer Drehleiter den Dachbereich rund um den Brand freizulegen, um anschließend die Flammen löschen zu können.

Mehrere Feuerwehreinheiten kühlten parallel ein angeschlossenes Gebäude, um zu verhindern, dass sich der Brand weiter ausbreitet.

Die Feuerwehr war mehrere Stunden mit den Löscharbeiten beschäftigt. Aufgrund der Wetterlage wurde der Brand immer wieder entfacht und der Rauch im weitem Umfeld verteilt. Da es besorgte Anrufe von Bürgern gab, entschloss sich die Feuerwehr dazu, eine Warnung über die Nina-App zu senden, so Feuerwehrsprecher Detlev Klein.

Erst gegen Mitternacht wurde das Feuer unter Kontrolle gebracht. Die Nachlöscharbeiten zogen sich noch bis 1.30 Uhr, dann rückten die letzten Feuerwehrleute ab und der Einsatz wurde beendet.

Einsatzkräfte der Feuerwachen Stadtmitte, Neuasseln, Scharnhorst und Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr und des Rettungsdienstes waren vor Ort.

Die Polizei hat die Ermittlungen zu der Brandursache und der Höhe des entstandenen Schadens aufgenommen. Laut Feuerwehr sei der Wohncontainer nach dem Brand nicht weiter nutzbar.

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In Lippstadt aufgewachsen, zum Studieren nach Hessen ausgeflogen, seit 2018 zurück in der (erweiterten) Heimat bei den Ruhr Nachrichten.
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Marie Ahlers
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1990 im Emsland geboren und dort aufgewachsen. Zum Studium nach Dortmund gezogen. Seit 2019 bei den Ruhr Nachrichten. Findet gerade in Zeiten von Fake News intensiv recherchierten Journalismus wichtig. Schreibt am liebsten über Soziales, Politik, Musik, Menschen und ihre Geschichten.
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