Bomben in Oestrich erfolgreich entschärft - 1000 Anwohner mussten Häuser verlassen

Bombenentschärfung

Der Fund einer Weltkriegsbombe bescherte Oestrich einen unruhigen Montagabend. Für die Entschärfung des Blindgängers mussten 1000 Anwohner ihre Wohnungen verlassen.

Dortmund

, 29.04.2019, 17:58 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bomben in Oestrich erfolgreich entschärft - 1000 Anwohner mussten Häuser verlassen

Der Evakuierungsradius in Oestrich. © Stadt Dortmund

Entdeckt worden war der britische 500-Kilogramm-Blindgänger am Montag bei Bauarbeiten auf dem Gelände der Wilhlm-Rein-Schule an der Castroper Straße 121. Er musste noch am selben Tag entschärft werden.

1000 Anwohner betroffen

Dazu musste aus Sicherheitsgründen ein Gebiet in einem Radius von 250 Meter rund um die Fundstelle evakuiert werden. Rund 1000 Anwohner in Oestrich waren davon betroffen. Zeitweise gesperrt werden mussten unter anderem auch die Castroper Straße und die Straße Königshalt als wichtige Verkehrsverbindung von und nach Mengede.

Um 18.30 Uhr war mit der Evakuierung begonnen werden. Die Stadt bat alle Betroffenen darum, den Anweisungen der Ordnungskräfte zu folgen, damit keine unnötigen Verzögerungen entstehen.

Gebiet nach zweieinhalb Stunden geräumt

Und sie fand damit offensichtlich Gehör: Nach knapp zweieinhalb Stunden war das Gebiet geräumt. Die Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Bezirksregierung konnten mit der Entschärfung des Blindgängers beginnen.

Um kurz vor 22 Uhr konnten sie Entwarnung geben. Alle Sperrungen wurden aufgehoben. Die 1000 betroffenen Oestricher konnten in ihrer Wohnungen zurück.

166 Anwohner waren für die Zeit der Sperrung in der Evakuierungsstelle in der Schragmüller-Grundschule untergekommen. Hier wurden sie von 15 Helfern der Johanniter betreut. 18 Menschen wurden per Krankentransport aus dem Gefahrengebiet gebracht.

Die Stadtverwaltung war mit 70 Einsatzkräften vor Ort, die Feuerwehr mit sieben, die Polizei mit elf.

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