Weltkriegsbombe entschärft: B1 musste zeitweise gesperrt werden

Ticker zum Nachlesen

In Dortmunds Innenstadt ist erneut eine Weltkriegs-Bombe gefunden worden. Sie wurde noch am Donnerstag entschärft. 1200 Anwohner mussten ihre Wohnungen verlassen, die B1 war gesperrt.

Dortmund

, 23.01.2020, 13:51 Uhr / Lesedauer: 3 min
Weltkriegsbombe entschärft: B1 musste zeitweise gesperrt werden

In der Nähe des Fundortes gibt es Absperrungen. © Kevin Kindel

Die wichtigsten Infos im Überblick:

  • Eine 250-kg-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist auf dem Gelände der Bonifatiuskirche gefunden worden.
  • Rund 1200 Anwohner in einem 300-Meter-Radius sowie die Mitarbeiter von Westnetz und Innogy waren von der Evakuierung betroffen.
  • Auch die B1 musste während der Entschärfung zeitweise gesperrt werden.
  • Die Evakuierung dauerte wegen leichter Verzögerungen bis 21.20 Uhr an.
  • Knapp eine Stunde später vermeldete die Stadt die erfolgreiche Entschärfung.

Die letzte Bombenentschärfung in der Dortmunder Innenstadt ist kaum zwei Wochen her, da musste schon der nächste Blindgänger entschärft werden. Gefunden wurde die Weltkriegs-Bombe bei Bauarbeiten auf dem Gelände der Bonifatiuskirche. Wegen der Entschärfung musste die B1 etwas mehr als eine Stunde gesperrt werden. Wie die Evakuierung und die Entschärfung abliefen, können Sie nochmal hier im Ticker nachlesen:

22.20 Uhr: Die Bombe ist entschärft, alle Sperrungen sind aufgehoben

Die Bombe wurde erfolgreich entschärft, so die Stadt Dortmund. Alle Sperrungen werden wieder aufgehoben. Die Entschärfung verlief reibungslos. Größere Staus hat es auf der B1 keine gegeben.

21.50 Uhr: Mehr als 100 Helfer im Einsatz

Mehr als 100 Helfer von Ordnungs- und Tiefbauamt, Feuerwehr, Polizei und Johanniter sind heute bei der Evakuierung und während der Entschärfung im Einsatz. Die Johanniter kümmern sich um die Personen in der Evakuierungsstelle, in der sich mehr als 140 Anwohner aufhalten.

21.25 Uhr: Die Entschärfung beginnt

Alle Anwohner haben nun den betroffenen Bereich verlassen, die Evakuierung war erfolgreich. Nun kann die Entschärfung der Bombe durch den Kampfmittelräumdienst beginnen.

21.20 Uhr: Die Evakuierung kann fortgesetzt werden

Mit Hilfe der Polizei konnte die Person, die sich geweigert hatte, die Wohnung zu verlassen, nun auch evakuiert werden. Die Entschärfung kann also bald losgehen.

21.00 Uhr: Weigerung eines Anwohners verzögert Entschärfung

Laut städtischen Angaben weigert sich eine Person, die Wohnung zu verlassen. Damit wird sich die Entschärfung erstmal wieder verzögern.

20.50 Uhr: Auch auf der B1 tut sich etwas

Die Sperrung der B1 zwischen der Märkischen Straße und der B54 hat mittlerweile begonnen. Auch der Stadtbahnverkehr wird in dem betroffenen Bereich vorübergehend eingestellt. Die Entschärfung scheint also nicht mehr lange auf sich warten zu lassen.


20.40 Uhr: Die Evakuierung nähert sich dem Ende

Mittlerweile sind rund 80 Prozent des betroffenen Gebietes geräumt, so die Stadt Dortmund. Es gehe deutlich zügiger voran. Mittlerweile halten sich mehr als 120 Anwohner in der Evakuierungsstelle auf.

Weltkriegsbombe entschärft: B1 musste zeitweise gesperrt werden

Der Evakuierungsradius für die Entschärfung des Bombenblindgängers auf dem Gelände der Bonifatiuskirche. © Stadt Dortmund


19.55 Uhr: 50 Prozent des Gebietes evakuiert - Hinweis auf Umleitung

Die Hälfte des zu evakuierenden Gebietes ist mittlerweile geräumt. Alles verläuft weiter problemlos und nach Plan. Die Zahl der Krankentransporte ist auf 15 gestiegen. Die B1 wird im Anschluss an die Evakuierung zwischen der B54 und der Märkischen Straße gesperrt. Eine Umleitung wird ausgeschildert.

19.00 Uhr: Nur wenige Anwohner in der Evakuierungsstelle

In der Evakuierungsstelle in der Landgrafenschule halten sich zwischenzeitlich rund 60 Anwohner auf, wie ein Sprecher der Stadt bestätigte. Zudem habe es insgesamt 11 Krankentransporte gegeben.

18.35 Uhr: Evakuierung verläuft reibungslos

Nach rund einer dreiviertel Stunde läuft die Evakuierung der betroffenen Anwohner. Bislang läuft alles reibungslos ab, so die Stadt Dortmund.


17.45 Uhr: Evakuierung ist gestartet

Pünktlich um 17.45 Uhr hat die Evakuierung der rund 1200 Anwohner begonnen.

17.05 Uhr: Früherer Feierabend für Westnetz-Mitarbeiter

Die Evakuierung hat den Mitarbeitern der Westnetz-Zentrale an der B1 einen frühen Feierabend beschert. Aus Mitarbeiterkreisen wurde berichtet, dass das Gebäude an der Florianstraße um 17 Uhr auf Anweisung des Ordnungsamtes geräumt wurde.

15.55 Uhr: Verwirrung um Katastrophen-Warn-App „Nina“

Eine Meldung der Katastrophen-Warn-App „Nina“, laut der die Entschärfung um 21 Uhr beginnen soll, bestätigt die Stadt Dortmund nicht. Der genaue Zeitpunkt der Entschärfung hänge vom Verlauf der Evakuierung ab.

15.50 Uhr: Einschränkungen bei Bus und Bahn

Auch der Bus- und Bahnverkehr der DSW21 wird während der Entschärfung eingeschränkt. Ab etwa 18 Uhr wird an der Stadtbahn-Haltestelle „Markgrafenstraße“ kein Ein- und Ausstieg mehr möglich sein. Zudem fährt die Buslinie 452 eine weiträumige Umleitung. Die Haltestellen „Ruhrallee“ und „Markgrafenstraße U“ entfallen in beiden Fahrtrichtungen.

Mit Beginn der eigentlichen Entschärfung fahren die Stadtbahnlinien U41 und U47 nur noch von Brambauer/Brechten bzw. „Westerfilde“ bis „Stadthaus“ sowie von „Clarenberg“ bzw. „Aplerbeck“ bis „Märkische Straße“. Die Stadtbahnlinien U45 und U49 werden dann vorübergehend komplett eingestellt.

Ursprungsmeldung: Evakuierung beginnt um 17.45 Uhr

Auf einem Kirchengelände an der Bonifatiusstraße in der Nähe des Westfalenparks wurde bei Bauarbeiten ein Bombenblindgänger gefunden, der noch am Donnerstag entschärft werden muss. Das teilt die Stadt Dortmund mit.

Im Evakuierungsradius für die Entschärfung der 250-kg-Bombe liegen zahlreiche Wohnhäuser. Laut Angaben der Stadt sind voraussichtlich etwa 1200 Personen von der Evakuierung betroffen. Auch die B1 sowie Bürogebäude von Westnetz und Innogy und ein Gebäude des Jobcenters liegen im Evakuierungsradius.

Die Evakuierung der Anwohner im 300-Meter-Umkreis um die Fundstelle soll laut der Stadt am Donnerstagabend um 17.45 Uhr beginnen. Anwohner werden mit Shuttlebussen in die Evakuierungsstelle in der Landgrafenschule gebracht.

Wenn die Sperrzone geräumt worden sei, müsse für die eigentliche Entschärfung auch die B1 gesperrt werden. Wann genau die Sperrung beginnt, hängt allerdings vom Verlauf der Evakuierung ab.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt