Bilder zeigen Schmutz-Stellen: Sind das Dortmunds dreckigste Ecken?

dzStadtsauberkeit

Für die Dortmunder ist der Schmutz unter anderem in Parkanlagen und an Straßenrändern laut Forsa-Umfrage eines der größten Probleme in der Stadt. Wir zeigen Bilder, warum sie das meinen.

Dortmund

, 17.09.2020, 10:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Gleich hinter den Verkehrsproblemen mit den vielen Baustellen und der Corona-Krise treibt die Dortmunder der Schmutz in der Stadt um. Die fehlende Sauberkeit steht für sie an dritter Stelle der Probleme in der Stadt – noch vor der Lage am Arbeitsmarkt sowie Kriminalität und Sicherheit.

Das jedenfalls ist ein Ergebnis der repräsentativen Forsa-Umfrage von Ruhr Nachrichten und Radio91.2 von Ende August.

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Das sind Dortmunds Schmutzecken

Für die Dortmunder ist der Schmutz unter anderem in Parkanlagen und an Straßenrändern laut Forsa-Umfrage eines der größten Probleme in der Stadt. Wir zeigen Bilder, die deutlich machen, was die Dortmunder meinen. Die Bilder sind vom Dortmunder Fotografen Walter Keller, der eigentlich für seine Reihe "Dortmunder Augenblicke" auf seinen Radtouren die schönen Ecken der Stadt, die Natur und die Menschen mit viel Sympathie fotografiert, aber diesen Schmutz einfach nicht übersehen kann. www.dortmunder-augenblicke.de
14.09.2020
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Eine Schmutzecke in der Nordstadt mit einer geradezu sinnbildlichen Botschaft im Hintergrund.© Walter Keller
Immer wieder sind die Depot-Standorte wie hier in der Nordstadt verschmutzt. Die EDG hat darauf mit der Aufstellung weiterer Depot-Container reagiert und die Säuberung dieser Standorte mit einer eigenen Truppe neu organisiert.© Walter Keller
Manche stellen illegal ihren Sperrmüll an der Straße ab wie hier in der Nordstadt.© Walter Keller
Der Kanal ist ein weiterer Hotspot für Müllablagerungen, die Leute einfach zurückgelassen haben.© Walter Keller
Eine weitere Schmutzstelle am Kanal.© Walter Keller
Dieser Dreck wurde offensichtlich von Drogenkonsumenten am Kanal zurückgelassen.© Walter Keller
Auch auf der Halde Gneisenau lassen Menschen ihren Müll zurück. Möglicherweise auch, weil jemand den Mülleimer hat mitgehen lassen oder kein Müllsack da war.© Walter Keller
Selbst auf dem Südwestfriedhof werfen die Menschen ihren Abfall einfach in die Landschaft.© Walter Keller
Im Tremoniapark benehmen sich die Menschen nicht viel besser, was die Müllentsorgung betrifft.© Walter Keller
Und noch mal Müll im Westpark.© Walter Keller
Hier hat es offenbar einem Anwohner angesichts der fehlenden Müllhygiene seiner Mitmenschen gereicht.© Walter Keller
Schlagworte EDG

Der Dortmunder Fotograf Walter Keller, der sonst auf seinen täglichen Radtouren vor allem schöne Fotos macht von der Natur und den Menschen, hat in den vergangenen Wochen auch bei den zahlreichen Schmutzecken auf den Auslöser gedrückt und so dokumentiert, woher das Empfinden der Dortmunder rührt, dass ihre Stadt schmutzig ist.

Nach dem Motto „Nach mir die Sintflut“ oder „einer wird‘s schon wegräumen“, hinterlassen Mitbürger ihren Müll am Straßenrand und auf Grünflächen.

Thema in den Parteiprogrammen

Gleich mehrere Parteien haben das Thema auch in ihr Wahlprogramm aufgenommen, und Stadt sowie EDG haben bereits regiert, um die Stadtsauberkeit zu verbessern. Die EDG hat neue Geräte angeschafft, die Depotcontainer aufgestockt und die Säuberung dort neu organisiert sowie mit dem Ordnungsamt einen vierköpfigen Ermittlungsdienst Abfall eingerichtet.

Allerdings ist die EDG nicht für alle vermüllten Flächen zuständig, wie etwa am Kanal.

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