Bier aus Dortmund wird teurer

Preiserhöhung

Wenn die Mutter Radeberger vorangeht, bleibt der Dortmunder Tochter nichts anderes übrig als mitzuziehen – die Dortmunder Brauereien erhöhen ab Mittwoch die Preise für das Fassbier ihrer Marken. Doch es gibt Ausnahmen.

DORTMUND

von Von Bettina Kiwitt

, 01.02.2012, 13:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hier steigt der Preis: Bierfässer der DAB-Brauerei.

Hier steigt der Preis: Bierfässer der DAB-Brauerei.

Der Mutterkonzern, die Radeberger-Gruppe in Frankfurt, hatte die Preiserhöhungen bereits angekündigt. Außerdem zieht auch der Preis der Bierspezialität Hövels Original im Mehrwegsortiment an.

Doch nicht alles wird teurer: „Unsere regionalen Marken Brinkhoff’s No.1, Dortmunder Kronen, DAB, Stifts, Thier, Union, Hansa, Wicküler, Ritter, Stades und Andreas Pils sind von dieser Preisanpassung im Mehrwegbereich nicht betroffen“, sagt Andreas Thielemann, Marketing Manager/PR bei der Radeberger Gruppe.Verschwiegen gibt sich Thielemann zur prozentualen Erhöhung des Bierpreises: „Da die Gestaltung der Endverbraucherpreise den Partnern in Handel und Gastronomie obliegt, veröffentlichen die Dortmunder Brauereien den Umfang der Preiserhöhungen nicht.“ Auch die betroffenen Artikel würden nicht veröffentlicht, da auch dies die Preisgestaltung in den Outlets und Gastronomien tangieren würde.

Die Kostenanpassungen seien durch deutliche Kostensteigerungen in den Brauereien unumgänglich geworden: Überproportional angezogene hätten die Rohstoffpreise und auch gestiegene Energie-, Glas-, Logistik- und Arbeitskosten hätten in der gesamten Brauwirtschaft zu mehreren hundert Millionen Euro Mehrkosten geführt. „Das trifft auch die Dortmunder Brauereien“, sagt Thielemann.

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