Scharnhorster Lokalpolitiker fordern Tempo 30 für die Hostedder Straße

Hostedder Straße

Seit langem beschweren sich die Anwohner der Hostedder Straße über Raser und ein allgemein sehr hohes Verkehrsaufkommen. Nun fordern die Lokalpolitiker Tempo 30 für die Straße.

Hostedde

, 27.06.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Scharnhorster Lokalpolitiker fordern Tempo 30 für die Hostedder Straße

Immer wieder haben sich die Anwohner der Hostedder Straße - hier Sigmund Fenner - über das hohe Verkehrsaufkommen auf ihrer Straße beschwert. © Oliver Schaper

Auf Antrag der SPD-Fraktion fordert die Bezirksvertretung Scharnhorst Tempo 30 für die Hostedder Straße. Erst neulich hat ein Lkw dort sieben oder acht Außenspiegel von parkenden Autos abrasiert. Bisher hatte die Verwaltung das stets mit dem Verweis auf den Charakter der Straße als überörtliche Durchgangsstraße abgelehnt. Die derzeitige Höchstgeschwindigkeit werde oft überschritten, was vor allem Senioren, Kinder und Radfahrer gefährde. Wie die SPD-Sprecherin Karin Heiermann erklärte, betreffe das vor allem die Kinder der dortigen Kindertagesstätte und die Teilnehmer der vielen Veranstaltungen auf dem neuen und nahen Greveler Dorfplatz.

Scharnhorster Lokalpolitiker fordern Tempo 30 für die Hostedder Straße

Ein solches Bild sahen die Fahrer von sieben oder acht Autos neulich an der Hostedder Straße. © Oliver Schaper

Heiermann verweist auf die „Allgemeine Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung“. Demnach sei es auch auf Hauptstraßen in „sensiblen Bereichen mit besonders schützenswerten Verkehrsteilnehmern“ möglich, Tempolimits einzuführen - zum Beispiel eben auch im unmittelbaren Bereich von Kindergärten.

Scharnhorster Lokalpolitiker fordern Tempo 30 für die Hostedder Straße

Eine solche Dialogdisplay-Anlage soll die Autofahrer auf der Hostedder Straße bremsen. © Andreas Schröter

Auch der Weg zum nahegelegenen Kommunalfriedhof führe für viele Besucher über die Hostedder Straße. Und: „Somit sehen wir zahlreiche Gefahrenstellen, die die Anordnung von Tempo 30 mehr als notwendig machen.“ Die Anwohner sehen‘s bekanntlich genauso.

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