Bezirksvertretung gibt 100.000 Euro für neuen Spielplatz in Wambel aus

dzStadtteilpark Wambel

Der kleine Stadtteilpark im Herzen von Wambel erfreut sich nach seiner Umgestaltung großer Beliebtheit. Nun will die Bezirksvertretung Brackel seine Attraktivität weiter steigern.

Wambel

, 06.02.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Stadt hat den kleinen Stadtteilpark in Wambel mit dem berühmten Sitzpilz neu gestaltet. So gibt es unter anderem neue Wegeverbindungen und einen Parkplatz im Bereich Rüschebrinkstraße. Bei der offiziellen Eröffnung des Parks im Oktober vorigen Jahres hatte Bezirksbürgermeister Karl-Heinz Czierpka die Wichtigkeit des Parks auch für die Bewohner des angrenzenden Wohngebiets hervorgehoben, das zum Teil aus Neubauten besteht.

Materialien Beton, Metall und Holz sollen verwendet werden

Um die allseits beliebte Grünfläche noch attraktiver zu machen, fordert die Bezirksvertretung Brackel in einem fraktionsübergreifenden Antrag nun noch den Bau eines inklusiven Spielplatzes. Dabei sollen die Materialien Beton, Metall und Holz verwendet werden. An den geschätzten Gesamtkosten von 170.000 Euro will sich die Bezirksvertretung mit 100.000 Euro beteiligen.

Der bisherige Spielplatz sei aufgelöst und die alten Spielgeräte entfernt worden. Ein neuer Spielplatz soll in Form eines „Spielbandes“ entlang des Weges angelegt werden. Auf der großen und langgestreckten Sandfläche sollen künftig unterschiedliche Bewegungs- und Spielangebote gemacht werden. Gedacht ist an eine Größe von 65 x 5,90 Metern. Zielgruppe sind kleinere Kinder und jüngere Schulkinder bis 14 Jahren.

Bezirksvertretung gibt 100.000 Euro für neuen Spielplatz in Wambel aus

Im Stadtteilpark Wambel sind ganz neue Wegeverbindungen und eine große Sandfläche entstanden. © Andreas Schröter

Wichtig ist den Politikern, dass die Anlage barrierefrei ist. Sie soll nicht nur motorische Entfaltungsmöglichkeiten, sondern auch Reize für das Sehen und Hören bieten, die das gemeinsame Spiel von Kindern mit und ohne Handicap fördern.

Das neue „Spielband“ soll den Weg durch den Park mit attraktiven Elementen zum Klettern, Balancieren und zur Koordination abwechslungs- und bewegungsreich begleiten. Vorstellbar seien schräge Seile, Stangen, Stelzen, verdrehte Leitern, Röhrenrutschen, Schaukeln, Hangelstrecken, Steigstämme, ein Schwebeband und andere Elemente zur Sinneserfahrung.

Park soll zur „Landmarke“ werden

Bei der Anordnung der Elemente soll dennoch eine Transparenz geschaffen werden, um nicht einsehbare Rückzugsorte zu verhindern. Das könne auch durch „Gucklöcher“ in unterschiedlicher Form erfolgen, die auch zum Rollenspiel einladen, so heißt es weiter in der gemeinsamen Vorlage der Fraktionen.

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Insgesamt soll der neue Spielplatz einen hohen Wiedererkennungswert mit einem individuellen Charakter erhalten. Auch optisch soll sich der neue Spielplatz in die neue, sachliche und lineare Gestaltung des Parks einfügen und für die Nutzer des Parks, Anwohner und Passanten zu einer Art Landmarke werden.

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