Besucherrekord im Fredenbaumpark wurde abermals geknackt

dzPhantastischer-Lichter-Weihnachtsmarkt

Final ausgewertet sind die Besucherzahlen des Phantastische-Lichter-Weihnachtsmarktes (PLWM) im Fredenbaumpark für 2019 noch nicht, aber Wolfgang Fuck spricht von einem neuen Besucherrekord.

Dortmund, Nordstadt

, 30.12.2019, 17:13 Uhr / Lesedauer: 2 min

Im fünften Jahr gab's im wunderschön illuminierten Fredenbaumpark zur Weihnachtszeit Feuerwerk, Konzerte, Live-Musik und Ballonglühen beim Lichter-Weihnachtsmarkt. Shows und Attraktionen, wie der neu hinzugekommene Drachen- und Dino-Wald, zogen an den Adventswochenenden mehrere Tausend Besucher aus ganz Deutschland an.

„Genaue Besucherzahlen haben wir noch nicht ausgewertet, aber es lässt sich ganz klar sagen, dass wir die Zahlen des Vorjahres geknackt haben", sagt Wolfgang Fuck, Sprecher des Marktveranstalters „Mittelalterlich Phantasie Spectaculum (MPS)".

Ob MPS-Chef Gisbert „Gisi“ Hiller im Nachhinein noch konkrete Besucherzahlen kommunizieren werde, sei laut Fuck noch nicht bekannt. Wohl aber, dass 2020 neue Dinos und Drachen nach Dortmund kommen werden.

Neue Dinos und Drachen

„Die Resonanz auf das ‚Dino-und-Dragon Dreamland‘ war gewaltig. Zeitweise mussten wir schon eine Stunde vor dem eigentlichen Marktbeginn die Türen öffnen, um dem Besucheransturm bewältigen zu können", sagt Wolfgang Fuck.

Schnell sei klar gewesen, dass die Attraktion noch größeres Potenzial besitze. Und deshalb habe man gerade neue Dinosaurier-Figuren bestellt. Statt der zum Auftakt 35 Figuren, sollen 2020 mehr als 80 Urzeit- und Fantasy-Reptilien den Fredenbaumpark bevölkern.

Begeistert zeigt sich Fuck auch von dem großen Zuspruch, den die beiden Wunschbrunnen des Phantastische-Lichter-Weihnachtmarkts seitens der Besucher erfuhren. „Jetzt muss erst einmal alles an Münzen aus den Brunnen rausgeschippt, das Geld getrocknet und gezählt werden."

Shitstorm wird mit Gelassenheit begegnet

Der Erlös aus den Wunschbrunnen-Aktionen soll aufgestockt werden, um dann an das Dortmunder Tierheim sowie an weitere Einrichtungen für Tiere in Not gespendet zu werden. Außerdem gehen Spenden an die Farm Claratal in Namibia.

„Seit 13 Jahren ist Gisi regelmäßig zu Gast auf der Farm. Seit 22 Monaten hat es dort in der Region nicht mehr geregnet, deshalb wollen wir den Hof unterstützen", sagt Wolfgang Fuck.

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Dass die Facebook-Seite von MPS in den vergangenen Tagen wegen eines Beitrags zu großen Kinderwagen auch mal der Schauplatz eines Shitstorms wurde, ringt Fuck nur ein Lächeln ab: „Da gibt es halt eine Gruppe von Leuten, die einen Scherz nicht als solchen gesehen haben, sondern das zum Anlass nehmen, gegen Markt und Veranstalter zu hetzen. Das amüsiert uns höchstens. Hier hat niemand was gegen Kinder oder Kinderwagen. Ganz im Gegenteil", so Wolfgang Fuck.

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