Bei der „Gartenlust“ gab’s Blumen, die ohne Wasser auskommen, und Muttertagsherzen aus Efeu

dzWestfalenpark

Händler an 150 Ständen machten die „Gartenlust“ am Sonntag im Westfalenpark zum perfekten Ziel des Muttertagsausflugs. Gartentipps zwischen „Voodoo-Lilie“ und „Duftrasen“.

Dortmund

, 12.05.2019 / Lesedauer: 3 min

Tausende Besucher kamen am Sonntag zur „Gartenlust“ in den Westfalenpark. Nicht nur, um zu gucken, sie kauften auch reichlich. Mit Bollerwagen und beladen mit Taschen und Tüten zogen sie von Stand zu Stand. Den wohl besten Umsatz machten wieder die Gärtner aus den Niederlanden. Die Toskanische Rose und die Polygala, die mit ihrer pinken und lilafarbenen Blütenpracht wirklich bis in den Dezember erfreuen, gingen weg wie Lebkuchen im September.

Und auch den blumigen Versprechen des holländischen Zwiebelblumen-Händlers weiter südlich im Park, dass die „Voodoo-Lilie“ wirklich „ohne Erde und ohne Wasser“ auskomme und die Königskerze und die Kaiserkrone der beste Schreck gegen Maulwürfe sei, vertrauten die Besucher.

Exotik im Beet

Mit traditionellen Blühpflanzen wie Azaleen, Rhododendren, Hortensien und schon den ersten Rosen sowie der Sundaville als Kübel-Klassiker waren die Stände am besten bestückt, aber Exotik zieht immer mehr in den Garten ein: Ananaspflanzen schmückten die Stände, und auch runde Zucchini, Auberginen für Balkonkästen, Tomaten in allen Farben, Erdbeerspinat, blaue Katzenminze oder sibirische Blaubeeren wanderten in die Taschen der Besucher. Und auch Wasabi, der japanische Meerrettich, hat inzwischen nicht nur bei Sushi-Freunden in festen Platz im Kräutergarten.

Neu im Sortiment war an den Ständen der Karamellstrauch. Dessen Heimat ist China, und seine Früchte sollen süßlich, nach Karamell, schmecken. Und wer nun wirklich gar keinen Platz im Beet mehr hat, der gärtnert um auf „Duftrasen“. Wie das geht, zeigte auch ein Händler mit kleinen Pflanzen, die in die Wiese gesetzt werden und zwischen den Grashalmen blühen und duften.

Die Dekorationen auf Balkon, Terrasse und im Beet werden filigraner und setzen edel leuchtende Akzente. Beton in Kombination mit Gold und Kerzenlicht, sorgt für stimmungsvolles Ambiente, und grundsätzlich geht der Trend zu weniger bunten und schlichteren Dekorationen. Rostiges bleibt, Edelstahl kommt, und Holz und Keramik sind immer noch beliebt.

Herzblatt-Efeu

Perfekt auf den Muttertag eingestimmt hatte sich der Händler der „Herzblatt-Efeu“ anpries, auch mit Speckmarmelade fingen die Aussteller Besucher, und Brotaufstriche, die nach Pfirsich-Eierlikör schmecken, waren ebenfalls echte Muttertags-Bestseller.

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