Begonienstraße: Container für Altpapier und Altglas sollen verlegt werden

dzEDG-Container-Standorte

Den Container-Standort an der Begonienstraße in Sölde sieht die CDU kritisch. Es käme dort immer wieder zu gefährlichen Verkehrssituationen. Einen Ersatz-Standort hat man im Blick.

Sölde

, 15.06.2020, 12:50 Uhr / Lesedauer: 2 min

Depotcontainer-Standorte heißen die Orte offiziell, an denen die Bürger Papier, Pappe, Altglas und Kleidung entsorgen können. Die Standorte findet man auf der Internetseite der EDG.

Dort ist seit Jahren auch ein Standort an der Begonienstraße eingezeichnet. Direkt an der Einmündung zur Sölder Straße liegt dieser auf einem öffentlichen Parkstreifen. Die Bürger haben sich an den Standort gewöhnt, Klagen gibt es kaum.

Schwierige Verkehrssituation

Das Problem liegt auch eher woanders. Es ist die Verkehrssituation vor Ort. So sehen das zumindest Ute Mais und Peter Steinhofer (CDU). Denn immer wieder käme es zu gefährlichen Situationen mit Autofahrern, die von der Sölder Straße aus in die Begonienstraße abbiegen.

Aus folgendem Grund: Das Stück Fahrbahn gegenüber der Container-Station werde oft als Parkplatz genutzt.

Jetzt lesen

Kommt dann ein Fahrzeug, das seinen Inhalt an den EDG-Containern loswerden möchte, wird es eng. Denn: Um zu den Containern zu gelangen, müssen Autofahrer ebenfalls auf der Fahrbahn halten.

Container zugeparkt

„Uns haben Bürger angesprochen, dass es öfters gefährlich wird, wenn Fahrzeuge vor den Container parken und der eine oder andere aus der Sölder Straße in die Begonienstraße einbiegt“, sagt Ute Mais.

Jetzt lesen

Jetzt will man sozusagen zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Denn es gibt, so zumindest die Auffassung der CDU-Politiker, einen perfekten „Ersatzstandort“. Ebenfalls an der Begonienstraße.

Dabei handelt es sich um eine Fläche, die an den Festplatz angrenzt. Die Fläche ist städtisch und wurde als Baulager genutzt, als die Emscher in Sölde renaturiert wurde.

„Wir werden dadurch eine Entspannung im Einmündungsbereich bekommen“, sagt Ute Mais. Und führt weiter an. „Dadurch werden wir auch sechs Parkplätze wieder nutzen können.“ Die, so Mais, würden ein Vorteil auch für die Eltern sein, die ihre Kinder zum Evangelischen Kindergarten bringen.

Und was sagt die EDG dazu? Grundsätzlich sind bei der Einrichtung und Verlegung eines Depotcontainer-Standortes unterschiedliche Dinge zu berücksichtigen, die auch mit Vor-Ort-Beurteilungen durch beteiligte Ämter oder Eigentümer verbunden sind“, sagt Petra Hartmann, Sprecherin der EDG.

Gute Anfahrtsmöglichkeiten sind Voraussetzung

So müssten unter anderem gute Anfahrtsmöglichkeiten für die Fahrzeuge, gute Erreichbarkeit für die Nutzer und ein entsprechender Untergrund für das Aufstellen gegeben sein. Dazu dürfte es auch keine Beeinträchtigungen durch Bäume beim Entleeren der Container geben.

Die EDG werde am Ende die Vorschläge prüfen und gegebenenfalls zustimmen.

Jetzt lesen

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt