Stimmen gegen Schließung eines Bahnübergangs in Huckarde werden lauter

dzMit Video

Der Bahnübergang Westhusener Straße in Huckarde soll geschlossen werden. Die Zahl der Gegner dieser Maßnahme wächst jedoch stetig. Es gibt eine klare Forderung.

Huckarde

, 21.07.2020, 17:05 Uhr

Die Deutsche Bahn möchte den Bahnübergang Westhusener Straße in Huckarde schließen. Als Gründe nennt ein Sprecher eine Umstellung des Stellwerks in Rahm und die geringe Frequentierung des Bahnübergangs.

Alternative Wege seien die Bahnübergänge Rahmer Straße und Aspeystraße. Zudem plant die Deutsche Bahn eine Umgehungsstraße, die die Dortmunder Verwaltung jedoch ablehnt. Ihr Gegenvorschlag: ein Fuß- und Radweg entlang der Gleise.

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Widerstand gegen geplante Bahnübergang-Schließung in Huckarde

Bereits in der letzten Sitzung der Bezirksvertretung Huckarde regte sich Widerstand. Die Bezirksvertreter forderten eine Wahlmöglichkeit zwischen den Varianten der Bahn und der Stadt sowie weitere Informationen. Nun stellt sich der Huckarder CDU-Ratsvertreter Uwe Wallrabe klar gegen die Variante Fuß- und Radweg.

Sorge wegen erhöhten Verkehrsaufkommens

„Die nächstgelegene Ausweichmöglichkeit Aspeystraße ist keine Alternative“, sagt er. „Dort herrscht schon jetzt Verkehrschaos, weil alles zugeparkt ist und die Autofahrer einander ausweichen müssen.“

Der Bahnübergang Westhusener Straße sei stärker frequentiert als von der Bahn angegeben. Die Aspeystraße könne den Verkehr nicht kompensieren. Anwohner seien bereits auf ihn zugegangen, um ihre Sorge hinsichtlich des erhöhten Verkehrsaufkommens zu äußern.

Die CDU setze sich deshalb dafür ein, dass der Bahnübergang geöffnet bleibe. „Andernfalls ist die einzige Möglichkeit die Umgehungsstraße“, sagt Uwe Wallrabe.

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