Ausstellung „LUCA“ sorgt mit organischer Kunst für Faszination und Ekel

Dortmunder Kunstverein

Die Ausstellung „LUCA“ des Dortmunder Kunstvereins zeigt vor allem organische Figuren von Michel Blazy und Mimosa Echard. Der organische Teil sorgt dabei auch für .

von Alexandra Wachelau

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, 29.04.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Künstler Michel Blazy und Mimosa Echard teilen sich seit dem 16. März die Ausstellung „LUCA“ im Dortmunder Kunstverein, Park der Partnerstädte 2.

Die Werke der in Paris lebenden Künstler befassen sich vor allem mit organischen Formen. So malte Blazy eine Wand mit Tomatenmark an, während Künstlerin Echard mit Pflanzen oder Wachs sogenannte „Readymades“, also abstrakte Skulpturen, herstellt.

Luca

„Bei den Besuchern herrscht dementsprechend eine Mischung aus Faszination und Ekel“, sagt Jürgen Bolz vom Dortmunder Kunstverein. Zum Beispiel würden „Büschel an Pflanzen“, die Teil der Ausstellung sind, mit der Zeit „unangenehm riechen“, sagt Bolz.

Noch bis zum 26. Mai zu sehen

Das sei aber von den Künstlern durchaus gewollt. Der Name „LUCA“ ist dabei ein Akronym und steht für „Last Universal Common Ancestor“ – „Sozusagen der letzte Nachkomme“, sagt Jürgen Bolz. Vor allem die gegenseitige Wirkung von Mensch auf Natur – und umgekehrt – soll so veranschaulicht werden. Die Kunstform wird dabei dem Neuen Materialismus zugeordnet.

Die Ausstellung ist noch bis zum letzten Sonntag im Mai (26.) zu sehen. Die Öffnungszeiten des Dortmunder Kunstvereins sind dienstags bis freitags von 15-18 Uhr, samstags und sonntags von 11-16 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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