Ausgesetzte Hündin eingeschläfert: „Dabei gab es eine Adoptions-Anfrage“

dzHund ausgesetzt

Eine Cockerspaniel-Hündin ist am 3. August vor einem Penny-Markt ausgesetzt worden. Eine Woche später lebt sie nicht mehr. Kurz vor ihrem Happy End musste sie eingeschläfert werden.

Westerfilde

, 12.08.2020, 15:10 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ihre Geschichte hat viele berührt - jetzt ist die Cockerspaniel-Hündin tot. Sie war am 3. August vor dem Penny-Markt in Westerfilde ausgesetzt worden. Passanten alarmierten die Feuerwehr, die sie ins Dorstfelder Tierheim brachte.

Dort musste die Hündin mit der ergrauten Schnauze, deren Alter auf mindestens zwölf Jahre geschätzt wurde, aufgepäppelt werden. Seit Montag (10.8.) war sie dauerhaft beim Tierarzt. „Es geht ihr leider nicht gut“, sagte Stadt-Pressesprecherin Katrin Pinetzki am Dienstag.

Tumore, Entzündungen und vereiterter Zahnstein quälten die kleine Hündin. Der Tierarzt habe noch alles versucht. „Aber gestern im Laufe des Tages haben sich das Tierheim, der Tierarzt und das Veterinäramt entschieden, das Tier zu erlösen“, sagt Katrin Pinetzki am Mittwochnachmittag (12.8.).

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Hündin sollte vermittelt werden

Dabei stand ihr Happy End kurz bevor. Thorsten Habel, der mit seiner Assistenzhündin Hanni auf Instagram bekannt ist, hatte mit Hilfe seiner Community eine ältere Dame gefunden, die die Cockerspaniel-Hündin gerne zu sich nehmen wollte.

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Doch am Mittwoch erreichte auch ihn die traurige Nachricht. „Das Tierheim schrieb mir eine sehr emotionale E-Mail, um mir mitzuteilen, dass die Hündin, die sie Martha nannten, nicht mehr da ist. Das ist unheimlich traurig. Aber für das Tier, das so gelitten hat, war es jetzt das Beste.“

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