So wird es aussehen, wenn Dokom21 nun mit dem Breitbandausbau in Dortmund beginnt. Insgesamt sind in den nächsten Jahren Tiefbauarbeiten auf 430 Kilometern vonnöten. © picture alliance/dpa
Breitbandausbau

Ausbau für schnelles Internet beginnt – tausende Dortmunder profitieren

Dokom21 baut das Glasfasernetz in Dortmund aus. Nachdem die Verträge unterschrieben sind, kann das 100-Millionen-Euro-Projekt jetzt beginnen – diese Dortmunder haben etwas davon.

Nicht nur Dortmunds Schulen, auch viele Firmen und private Haushalte warten darauf, dass sie endlich eine schnellere Internetanbindung bekommen. Bei der Digitalisierung spielen Deutschland und damit auch Dortmund noch längst nicht in der Champions League.

Ein Schritt dahin wird aber jetzt gemacht. Mit dem geförderten Breitbandausbau in Dortmund, der seit Jahren geplant wird und der nun beginnt, wird Dokom21 ein 100-Millionen-Euro-Projekt umsetzen und vorhandene Versorgungslücken im Stadtgebiet schließen.

„Es ist nun alles unterschrieben, das Bundesförderprogramm wird jetzt umgesetzt“, sagt Dokom21-Geschäftsführer Jörg Figura. Die Stadt Dortmund hat ihr Tochterunternehmen mit dem geförderten Breitbandausbau in ganz Dortmund beauftragt.

Glasfaseranschluss: 8000 private Haushalte profitieren

Rund 3200 Adresspunkte im Stadtgebiet, die bisher unterversorgt sind (weniger als 30 MB im Download) werden über die Förderung an das Glasfasernetz von Dokom21 angeschlossen. „Davon profitieren etwa 8000 private Haushalte, rund 940 Unternehmen und über 150 institutionelle Nutzer wie Schulen“, sagt Jörg Figura.

Zusätzlich plane man, noch 20.000 weitere Adresspunkte anzubinden. Dazu können sich interessierte Bürger melden. „Wir gucken dann, ob wir die Glasfaserkabel zu den Haushalten mit verlegen können. Und je mehr sich vor Ort zusammentun, desto wirtschaftlicher wird es“, so Jörg Figura.

Die ersten Profiteure des Breitbandausbaus werden die Gewerbegebiete Arminiusstraße in Marten und Oberste-Brink-Straße in Wambel sein. Aber auch Schulen werden mit oberster Priorität nun mit schnellem Internet versorgt.

Über 120 Schulen werden ans Glasfasernetz angeschlossen. Städtische Bereiche mit mehreren Schulen kommen zuerst dran.

Glasfaserkabel werden auf 430 Kilometern verlegt

„Am Ende soll ganz Dortmund vom schnellen Internet und von zukunftsfähigen Breitbandinfrastrukturen profitieren. Damit leistet Dokom21 als regionaler Telekommunikationsdienstleister einen herausragenden Beitrag für die Digitalisierung der gesamten Stadt“, sagt Jörg Figura.

Das Ende, von dem er spricht, soll in vier Jahren erreicht werden. Bis dahin hat Dokom21 gut 430 Kilometer Tiefbau vor der Brust.

Der Breitbandausbau in Dortmund wird gefördert durch das Bundesförderprogramm Breitband, das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen sowie durch die Stadt Dortmund.

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Redaktion Dortmund
Nach mehreren Stationen in Redaktionen rund um Dortmund bin ich seit dem 1. Juni 2015 in der Stadtredaktion Dortmund tätig. Als gebürtigem Dortmunder liegt mir die Stadt am Herzen. Hier interessieren mich nicht nur der Fußball, sondern auch die Kultur und die Wirtschaft. Seit dem 1. April 2020 arbeite ich in der Stadtredaktion als Wirtschaftsredakteur. In meiner Freizeit treibe ich gern Sport: Laufen, Mountainbike-Fahren, Tischtennis, Badminton. Außerdem bin ich Jazz-Fan, höre aber gerne auch Rockmusik (Springsteen, Clapton, Santana etc.).
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Peter Wulle

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