Aus einer verwucherten Fläche soll ein PR-Parkplatz werden

Deutsche Bahn

An der S-Bahn-Haltestelle Kruckel gibt es eine Fläche, auf der früher Autos geparkt haben, die jetzt aber zugewuchert ist. Die SPD will daraus einen Park-and-Ride-Parkplatz machen.

Kruckel, Persebeck

, 09.03.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
An der S-Bahn-Haltestelle Dortmund-Kruckel will die SPD in Hombruch einen Parkplatz errichten lassen.

An der S-Bahn-Haltestelle Kruckel will die SPD in Hombruch einen Parkplatz errichten lassen. © Michael Nickel

Dass Kruckel und Persebeck relativ weit draußen liegen, ist kein Geheimnis. Wer mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in die Dortmunder Innenstadt möchte, setzt am besten auf die S-Bahn.

Die S5 hält hier an einer kleinen Station auf ihrem Weg zwischen Dortmund, Witten und Hagen. Bis vor einigen Jahren gab es am südlichen Gleis eine Bude, am nördlichen Gleis wurde eine Grünfläche als wilder Parkplatz genutzt.

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Die ist jetzt so sehr zugewuchert, dass Autos hier schon lange nicht mehr stehen. Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung (BV) Hombruch will das ändern.

Ziel ist eine neue „attraktive“ Parkfläche

Per Antrag, der auf der Tagesordnung der BV-Sitzung am Dienstag (10.3., 14.30 Uhr, Domänenstraße 1) steht, will sie von der Verwaltung der Stadt Dortmund prüfen lassen, „ob diese Liegenschaft als PR-Parkplatz und Aufstellfläche für Fahrradboxen oder Fahrradständer genutzt werden kann“.

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Hintergrund dieser Prüfanfrage seien die vielen Park-and-Ride-Fahrgäste, die es gebe. Die stellen ihre Autos auf dem Aldi-Parkplatz und ihre Fahrräder an den Abstellanlagen ab.

Einige Jahre lang hatten Autos hier geparkt, sogar Laternen stehen hier noch. Mittlerweile ist aber kein Durchkommen mehr.

Einige Jahre lang hatten Autos hier geparkt, sogar Laternen stehen hier noch. Mittlerweile ist aber kein Durchkommen mehr. © Michael Nickel

Hier sei die Kapazitätsgrenze erreicht, zudem müsse man darauf vorbereitet sein, dass Aldi das bislang geduldete Parken einschränke.

Daher „ist es geboten, eine attraktive Alternativfläche für die zahlreichen Berufspendler zu schaffen“.

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