Auf den Spuren des Bergbaus

10.07.2008, 17:41 Uhr / Lesedauer: 1 min

Eving Unter dem Stadtbezirk bauten die Bergwerke Minister Stein und Fürst Hardenberg Kohle ab.

Dieser Lagerstättenteil hatte durch die Geologie seine besondere Charakteristik: Die Kohle wurde bereits in etwa 200 Meter Tiefe auf dem "Minister-Stein-Sattel", im Bereich der Evinger Mitte, angetroffen.

Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Abbau nach Norden in die "Hardenberg-Mulde", etwa unter der A 2 bei Brechten, bis in eine Tiefe von rund 1000 Metern.

Durch die Bewegungsvorgänge im Gebirge war das Grubenfeld in mehrere Schollen geteilt. Aufgrund der Geologie waren Teile der Lagerstätte sehr gut abzubauen, andere Bereiche waren teilweise stark gestört.

Allein durch den "Bickefelder Sprung", einer großen Störung zwischen den Baufeldern Fürst Hardenberg und Minister Stein, waren die Lagerstättenteile um etwa 800 Meter gegeneinander versetzt.

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