ARGE zieht ins Zentrum

DORTMUND Die JobCenter ARGE, zuständig für die Verwaltung und Vermittlung von Langzeitarbeitslosen, zieht es ins Zentrum: Im Bürogebäude Südwall 3-5 hat die gemeinsame Tochter von Arbeitsagentur und Stadt eine Fläche von 5100 Quadratmetern angemietet.

von Von Oliver Volmerich

, 08.07.2008, 17:52 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Bürohaus am Südwall wird zum City-Standort der Jobcenter ARGE.

Das Bürohaus am Südwall wird zum City-Standort der Jobcenter ARGE.

Hier soll künftig u.a. der Arbeitgeber-Service der ARGE und die Betreuung der Schwerbehinderten untergebracht werden. Vor allem Schwerbehinderte werden den Ortswechsel mit Erleichterung aufnehmen. Denn ihre bisherige Anlaufstelle am ARGE-Standort Kaiserhain ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln für Behinderte nur schwer zu erreichen. „Das Haus am Südwall ist gerade für Behinderte bestens angebunden“, betont Klaus Wiener als stellvertretender Leiter der ARGE.

Spätestens Anfang Oktober soll die Schwerbehinderten-Betreuung hier untergebracht werden und damit einen ganzen Umzugsreigen eröffnen. „Auch das Team Jobperspektive, zuständig für das Sonderprogramm des Bundes, und die Betreuung für akademische Berufe kommen an den Südwall“, erklärt Wiener. Später folgen der Arbeitgeber-Service (derzeit Hansastraße) und der Ermittlungsdienst der ARGE (derzeit Kaiserstraße).

„Wir reduzieren damit unserer Standorte von fünf auf vier“, erläutert Wiener. Am Ende werden ab Mai 2009 rund 150 Mitarbeiter der ARGE am Südwall arbeiten.

Das neue Domizil schafft damit nicht zuletzt Platz an den verbleibenden ARGE-Standorten Steinstraße, Kaiserhain und Luisenstraße. Dort ist es so eng, dass wir im Betreuungsbereich teilweise eine Dreier-Belegung in den Büros haben, erklärt der stellvertretende ARGE-Chef. Denn die Zahl der Stellen beim JobCenter ARGE ist in den vergangenen Jahren vollzeitverechnet von knapp 500 auf aktuell 815 gestiegen.

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