Arbeitslosenzahl sinkt weiter

DORTMUND Der Sommer entwickelt sich erfreulich, der Arbeitsmarkt ebenso. So ist im Juni die Zahl der Arbeitslosen in unserer Stadt erneut um 622 Menschen auf 38.753 gesunken. Und auch die Bilanz für das erste Halbjahr 2008 kann sich sehen lassen.

von Von Bettina Kiwitt

, 01.07.2008, 11:52 Uhr / Lesedauer: 1 min
Arbeitslosenzahl sinkt weiter

"Die Daten sind durchweg positiv", erklärte am Dienstag Udo Dalka, Bereichsleiter bei der Agentur für Arbeit. Alle Gruppen hätten vom Abbau der Arbeitslosigkeit profitiert, die unter 25-Jährigen ebenso wie über 50-Jährigen oder die Langzeitarbeitslosen. Die Nachfrage nach Arbeitskräften sei stabil.

In Dortmund waren im Monatsdurchschnitt des ersten Halbjahres 39.937 Menschen arbeitslos, das sind 1870 oder 4,5 Prozent weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum. Davon waren monatlich im Durchschnitt bei der Agentur für Arbeit 7371 Personen gemeldet und bei der JobCenterARGE 32.566.

Die durchschnittliche Zahl der SGB III-Arbeitslosen, die bei der Agentur für Arbeit betreut werden, sank im Vorjahresvergleich um 2435 oder minus 24,8 Prozent, die Zahl derLangzeitarbeitslosen stieg leicht um 565 oder 1,8 Prozent. "Da sich die konjunkturellen Rahmenbedingungen noch stabil gestalten, wird auch im zweiten Halbjahr 2008 die Arbeitslosigkeit zunächst weiter zurückgehen", so Dalka weiter. "Wir merken jedoch, dass sich dieser Prozess allmählicher abschwächt und nicht mehr so sprunghaft verläuft wie noch im Vorjahr."

In Bildung und Qualifizierung soll weiter investiert werden

Erfreulich sei, dass auch zahlreiche Menschen mit geringeren Qualifikationen, die schon länger arbeitslos seien, wieder eine Beschäftigung aufnehmen konnten. "Doch wenn sich die Rahmenbedingungen verschlechtern, haben erfahrungsgemäß die Kurzzeitarbeitslosen, die maximal ein Jahr arbeitslos sind und in der Regel über gute und aktuelle Qualifikationen verfügen, einen leichteren Zugang zum Arbeitsmarkt."

Dies sei Anreiz für die Agentur, weiterhin verstärkt in Bildung und Qualifizierung zu investieren, um Kunden ganz gezielt für die Anforderungen des Marktes fachlich fit zu machen.

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