Kaufhaus Konze und Limbecker Straße: Investoren müssen nachsitzen

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Für das ehemalige Kaufhaus Konze und für die leerstehende Ladenzeile an der Limbecker Straße in Lütgendortmund gibt es Investoren. Doch sichtbare Fortschritte lassen auf sich warten.

Lütgendortmund

, 26.09.2020, 05:58 Uhr / Lesedauer: 1 min

Im November 2019 hatte Rüdiger W. Pinno, Geschäftsführer der Cityhaus 100 GmbH, seine Pläne für das ehemalige Kaufhaus Konze am Lütgendortmunder Marktplatz vorgestellt. Der Umbau zur „Galerie Konze Dortmund“ sollte dem Kaufhaus zu neuem Glanz verhelfen.

Doch die Corona-Pandemie machte einen pünktlichen Start der Arbeiten unmöglich. Hinzu kommt ein weiteres Problem, wie der Investor im Juli einräumte: Die Verhandlungen mit der Stadt seien schwierig gewesen, so Pinno.

Er rechnete mit einer Baugenehmigung im September und einem Baustart im Herbst. Doch noch tut sich nichts an dem Kaufhaus, das künftig eine Rossmann-, kik- und Woolworth-Filiale sowie ein „Clever Fit“-Studio beherbergen soll.

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Gestaltungsbeirat sträubt sich

„Der Investor der Konze-Immobilie war genauso wie der Investor für die Ladenzeile an der Limbecker Straße mit seinem Konzept im Gestaltungsbeirat. Beide Investoren müssen nachsitzen, deshalb verzögern sich die Arbeiten“, verriet nun Lütgendortmunds Bezirksbürgermeister Heiko Brankamp (SPD).

An der Limbecker Straße sollen 35 seniorengerechte Wohnungen entstehen. Für die geplante Gewerbefläche im Erdgeschoss sucht Investor Johannes Heinze, Geschäftsführer der Werte und Wohnen IBAC Consulting GmbH, Unternehmen aus dem Einzelhandel. Einen Baustart 2020 schloss er zuletzt vor allem aufgrund der Corona-Verzögerungen aus.

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