Anwohner sorgen sich um sicheren Schulweg: Einbahnstraße soll die Lösung sein

Baustellen in Dortmund

Weil sich Anwohner um die Sicherheit der Kinder sorgen, soll diese Straße im Dortmunder Süden zu einer Einbahnstraße werden. Die Politiker sehen das nicht so.

Schüren

, 08.02.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Anwohner sorgen sich um sicheren Schulweg: Einbahnstraße soll die Lösung sein

Anwohner sorgen sich um die Sicherheit der Schulkinder. © Jörg Bauerfeld

In Schüren wird gebaut. Vor allem im Bereich der Gevelsbergstraße. Die neue Mitte entsteht und Baufahrzeuge sorgen immer wieder für Verkehrsbehinderungen. Also, was macht der Autofahrer? Er sucht sich Schleichwege. Einer dieser Routen ist der Trumweg, so zumindest die Meinung von 70 Anwohnern, die sich der „Initiative Trumweg“ angeschlossen haben. Eine stolze Zahl, wenn man bedenkt, dass die kleine Wohnstraße in Schüren nur knapp 300 Meter lang ist.

Brief an das Ordnungsamt

Den „Schleichverkehr“ haben die Anwohner satt. Einer der Gründe: Der Trumweg sei Schulweg zur Friedrich-Ebert-Grundschule.

Mit einer Unterschriftenliste im Gepäck zogen die Sprecher der Initiative zur Bezirksvertretung Aplerbeck und baten um eine zeitweise Einrichtung einer Einbahnstraße. In West/ Ost-Richtung von der Straße Am Büter bis zur Bergmeisterstraße.

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Die Antwort der Politiker: Man wolle abwarten, wie sich der Verkehr in Schüren entwickelt, wenn das Bauvorhaben „Schürener Mitte“ abgeschlossen ist. Falls es Probleme gäbe, müsse ein Verkehrskonzept für den gesamten Bereich Schüren her. Da sich die Baumaßnahmen in Schüren aber noch bis 2023 hinziehen können, haben sich die Mitglieder der Initiative nun per Brief an das Ordnungsamt der Stadt Dortmund gewandt. Mit der Bitte, die Einbahnstraßenregelung durchzusetzen – auch gegen BV-Meinung.

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