Annenmaykantereit, SDP & Co: Diese Acts empfiehlt unsere Redaktion auf dem Juicy Beats

dzFestival im Westfalenpark

200 Bands und DJs treten auf sieben Bühnen, 20 Floors und etlichen Partys auf. Fünf Mitarbeiter der Dortmunder Redaktion haben sich das Programm angeguckt und ihre Favoriten rausgesucht.

Dortmund

, 25.07.2019 / Lesedauer: 3 min

Volontär Wilco Ruhland empfiehlt Trettmann (Freitag 19.30 bis 20.30 Uhr, Mainstage):

Mein Tipp für das Juicy Beats ist der Künstler Trettmann. Er macht eine Mischung aus Hip Hop, RnB und Dancehall. Doch so richtig in eine Sparte fassen lässt sich das Ganze nicht. Und genau das macht seine Musik interessant. Trettmann ist einer der wenigen deutschen Künstler, die es schaffen, das mittlerweile doch wieder moderne Autotune sinnvoll einzusetzen. Er hat Autotune hierzulande nicht nur salonfähig, sondern auch bühnenfähig gemacht. Passt im Wohnzimmer, passt im Auto, passt auch im Westfalenpark.

Redakteurin Frederike Schneider empfiehlt Annenmaykantereit (Freitag 21.10 bis 22.30 Mainstage):

Mein persönlicher Tipp fürs Juicy Beats? Ganz klar der Headliner: Annenmaykantereit. Die Kölner Jungs machen eine so authentische Musik, dass selbst Hartgesottene bei Liedern wie „Nicht nichts“ ein Tränchen verdrücken müssen. Und die Band kann nicht nur nachdenkliche Songs: „Ich geh heut nicht mehr tanzen“ ist so tanzbar, dass ich mich schon „Oft gefragt“ habe, ob die Band geahnt hat, dass Tanz-Playlists bei Spotify nach dem Lied benannt werden würden. Außerdem soll die Stimme von Henning May live natürlich viel überzeugender sein als bei Spotify. Also, nichts wie hin.

Redakteur Bastian Pietsch empfiehlt die Leoniden (Samstag 17.45 bis 18.45 Uhr, 2nd Mainstage):

Ich mag Leoniden. Ich höre sie gern. Und sie haben einen coolen Namen. Ungefähr das Gegenteil dieser einfallslosen Satzfolge ist die Musik der fünfköpfigen Truppe aus Kiel. Mit Gitarre und Schlagzeug geht sie selbstbewusst rhythmisch nach vorn, durchsetzt von elektronischen Spielereien, die jede Wiederholung verbieten und trotzdem für Wiedererkennungswert sorgen. Schlägt nicht nur beim Festival-Publikum ein wie ein Meteorschauer.

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Freie Mitarbeiterin Verena Schafflick empfiehlt SDP (Samstag 20.45 bis 22 Uhr Mainstage):

Ich kenne die Musik von SDP zwar nur von Partys, aber genau das ist ja das Richtige für Juicy Beats. Lieder wie „Nacht von Freitag bis Montag“ oder „Deine Freundin“ sind in gefühlt jeder Party-Playlist bei Spotify, ersteres wurde sogar schon von Malle-Sänger Peter Wackel gecovert. Die Lieder des Berliner Duos gehen einfach ins Ohr, sind tanzbar und erinnern ein bisschen an eine Mischung aus „Die Prinzen“ und „Die Ärzte“. Nicht selten bekommen sie musikalische Unterstützung von Sido, Prinz Pi oder Bela B. Die Jungs werden am Samstag als Headliner auf der Mainstage definitiv für eine dicke Fete sorgen.

Redakteur Felix Guth empfiehlt Say Yes Dog (Samstag 21 bis 22 Uhr, Konzerthaus Stage):

Say Yes Dog sind so etwas wie die typische Juicy-Beats-Band. Der tanzbare Sound changiert zwischen Elektro und Pop. Das Trio ist eine echte Liveauftritts-Maschine, die noch nicht einmal ihre Höchstleistung erreicht hat. Die kleine Dortmunder Live-Historie der Band erreicht nun einen neuen Höhepunkt. 2014 im Nachmittagsprogramm bei Juicy Beats, 2015 vor 100 Eingeweihten im Sissikingkong und jetzt Top-Act auf der Konzerthaus-Stage – das nennt man wohl Karriere.

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