Größere private Feiern, wenn sie nicht zuhause gefeiert werden, müssen angemeldet werden. © picture alliance/dpa
Coronaschutzverordnung

Anmeldungen von Privatfeiern sorgen für Personalengpass im Ordnungsamt

Wer außerhalb der eigenen vier Wände mit mehr als 50 Personen feiern will, muss diese private Veranstaltungen anmelden. Das nachzuvollziehen, bedeutet viel Arbeit fürs Dortmunder Ordnungsamt.

Eine neue Version der Coronaschutzverordnung ist am 1. Oktober in Kraft getreten. Eine wesentliche Neuerung dabei: Privatfeiern müssen angemeldet werden. Viel Arbeit für das Ordnungsamt.

Konkret bedeutet das, wer vorhat in den nächsten Wochen zu heiraten oder einen Geburtstag zu feiern, muss die Veranstaltung drei Tage vorher beim Ordnungsamt anmelden. Das gilt, wenn die Feier außerhalb der eigenen Wohnung stattfindet und mehr als 50 Gäste kommen. Angegeben werden muss eine verantwortliche Person, Ort und Art der Veranstaltung und die voraussichtliche Teilnehmerzahl.

Damit demnächst nicht mehr Tarzan zur Party kommt

Ziel sei es, die Einhaltung der Verordnung und die damit einhergehenden Vorkehrungen überprüfbar zu machen. Ordnungsdezernent Norbert Dahmen der Stadt Dortmund betonte in einer Pressekonferenz am Dienstag (6.10.), dass es sich nicht um ein Genehmigungsverfahren handle. Die Anmeldepflicht diene lediglich der Kontrolle. Der Anmelder erhält nur eine Bestätigung seiner Meldung. In Ausnahmen kann das Ordnungsamt allerdings Widerspruch gegen die geplante Veranstaltung einlegen.

Mehr Personal für das Ordnungsamt Dortmund

Mehr Aufwand für das Ordnungsamt: Mit der Einführung der Neuregelung sollen aus anderen Teilen der Verwaltung Mitarbeiter bereitgestellt werden.

Die Zahl der Anmeldungen werde wohl weiter steigen. Allein für das letzte Wochenende waren bereits 29 Hochzeiten, fünf Geburtstage und drei weitere Feiern gemeldet.

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