Am Phoenix-See entsteht kein Trinkwasserbrunnen - und das ist der Grund dafür

dzTrinkwasserbrunnen

Zwei Trinkwasserbrunnen gibt es bereits in Hörde. Die SPD-Fraktion hatte einen dritten beantragt. Doch DEW21 erteilte der Idee nun eine Absage. Aus einem einfachen Grund.

Hörde

, 16.09.2019, 10:54 Uhr / Lesedauer: 1 min

Obwohl der Service der Trinkwasserbrunnen so beliebt sei, soll kein Brunnen am Phoenix-See/Neuen Kaiserberg entstehen. Das teilen die Dortmunder Energie- und Wasserwerke DEW21 in der Bezirksvertretung Hörde am Dienstag mit. Damit erteilt DEW21 einem Antrag der SPD-Fraktion eine Absage. Diese hatte den Antrag im Oktober 2018 gestellt.

Man freue sich bei DEW21 darüber, dass der Service der Trinkwasserbrunnen so beliebt sei, schreiben die Stadtwerke in einer Mitteilung an die Bezirksvertretung. Immer wieder würden sie Anfragen auch aus anderen Stadtbezirken erhalten, die sich weitere Trinkwasserstellen wünschen.

„DEW21 bittet aber um Verständnis dafür, dass sie aus Kostengründen über die bereits bestehenden Leistungen hinaus keine weiteren Trinkwasserbrunnen einrichten kann“, so DEW21 weiter.

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Zwei Trinkwasserbrunnen gibt es bereits in Hörde: einen an der Schlanken Mathilde, den anderen am Hörder Neumarkt. Laut DEW21 stehen bislang insgesamt 31 Brunnen im gesamten Stadtgebiet.

Die Dortmunder Stadtwerke übernehmen die laufenden Kosten für die Trinkwasserbrunnen. Dazu gehören nach eigenen Angaben die Inbetriebnahme, Pflege, mikrobiologische Untersuchungen sowie verschiedene Wartungs- und Reparaturarbeiten. Jährlich liegen die Kosten dafür im hohen fünfstelligen Bereich, so DEW21.

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