„Akute Gefahr“ am Übergang: Darum wird das Thema zum Politikum

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Einen Unfall mit Todesfolge hat es in Schüren schon gegeben. Der Übergang über die Lissaboner Allee an der Einmündung zur Straße Am Remberg ist brandgefährlich. Für Senioren und Radfahrer.

Schüren

, 26.09.2019, 09:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Seniorenbeirat hat sich schon eingesetzt - mehrmals. Auch die örtliche Politik versucht es immer wieder, beißt aber bei der Verwaltung der Stadt Dortmund auf Granit. Es geht um einen sicheren Überweg über die Lissaboner Allee im Bereich des Seniorenpflegezentrums Integra.

Immer noch Tempo 50

Eine Mittelinsel wurde vor drei Jahren schon ins Rennen geworfen, ebenso ein Zebrastreifen. Beides fiel bei der Verwaltung durch. Aber was ist denn nun so gefährlich? Das Problem liegt an der Lissaboner Allee.

Die führt an dieser Stelle bergab und es gilt bis zur Einmündung zur Straße Am Remberg Tempo 50. Dazu kommt, dass nördlich des Seniorenzentrums ein Radweg die vielbefahrene Straße kreuzt. Und der ist stark frequentiert.

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Dieser führt in Richtung Schürener Feld und LWL-Klinik auf einer ehemaligen Eisenbahntrasse. Ebenso wie die Radfahrer nutzen auch die 90 Bewohner des Seniorenzentrums den bislang ungesicherten Übergang.

„Die Senioren sind akuter Gefahr ausgesetzt. Wir wollen jetzt Druck machen“, sagt Reinhard Frank (CDU Schüren) und holte Claudia Middendorf mit ins Boot. Das CDU-Landtagsmitglied will sich jetzt auch der Sache annehmen. Und das sind die Forderungen:

  • Deutliche Schilder, die auf Senioren hinweisen
  • Reduzierung der Geschwindigkeit auf Tempo 30
  • Bauliche Veränderungen der Fahrbahn (Verengung), um die Autos herunterzubremsen.
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