Airport fliegt an Zwei Millionen-Marke vorbei

Flughafen Dortmund

Der Flughafen Dortmund hat die angepeilten zwei Millionen Fluggäste im Jahr 2016 verpasst. Das teilte der Airport am Dienstag mit. Insbesondere die Einbrüche bei den Reisen in die Türkei seien für den Passagier-Rückgang im Vergleich zum Vorjahr ausschlaggebend. Wir blicken auf die Bilanz - und zeigen die Top- Reiseziele ab Dortmund.

WICKEDE

10.01.2017, 16:46 Uhr / Lesedauer: 1 min
Airport fliegt an Zwei Millionen-Marke vorbei

Bei der Stabilisierung der Passagierzahlen im Jahresverlauf setzt der Flughafen vor allem auf Wizz Air.

Wie erwartet hat der Flughafen Dortmund die angepeilten zwei Millionen Fluggäste verpasst. So zählte der Flughafen in Wickede insgesamt 1.918.843 Fluggäste und somit 3,35 Prozent weniger Reisende als im Vorjahr. Das teilte der Airport am Dienstag mit. Grund für diese Entwicklung seien insbesondere die Einbrüche bei den Reisen in die Türkei.

"Die Verkehrsentwicklung im Jahr 2016 zeigt, dass der Dortmund Airport auch ein starkes Standbein im Bereich der Geschäftsreisen und ethnischen Verkehre hat, das vor allem in touristisch schwierigen Zeiten Kontinuität und Stabilität bietet", wird Flughafenchef Udo Mager in der Mitteilung zitiert. Mit "ethnischen Verkehren" sind Besuche bei Familienmitgliedern im Ausland oder von Familienmitgliedern aus dem Ausland gemeint. Und weiter heißt es: "Unter Berücksichtigung der geopolitischen Ereignisse und verglichen mit anderen Verkehrsflughäfen der Größenkategorie des Dortmund Airport ist die Verkehrsentwicklung im Jahr 2016 nicht ungewöhnlich, aber gleichwohl nicht zufriedenstellend."

Die Top-3-Reiseziele ab Dortmund:

Zu den Top 3-Zielen am Dortmund Airport zählten im vergangenen Jahr erneut Kattowitz, London (Luton und Stansted) und München – alle drei Verbindungen werden stark von Geschäftsreisenden genutzt.

Auf den Flügen nach Kattowitz in Polen konnte ein leichter Zuwachs von 1,9 Prozent (228.634 Passagiere) verzeichnet werden. Dahinter folgen die Ziele London mit 207.048 Fluggästen (minus 4,9 Prozent) und München mit 169.955 Fluggästen (plus 2 Prozent).

 

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