Dortmunds Ämter fahren wieder hoch - mehr Termine bei Bürgerdiensten

Corona-Lockerungen

Zurück in den Alltag lautet das Motto auch in der Dortmunder Stadtverwaltung. Bei der Öffnung von Ämtern für Besucher will man jetzt weitere Schritte gehen. Eine Einschränkung bleibt aber.

Dortmund

, 10.06.2020, 12:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nicht nur bei den Bürgerdiensten im Stadthaus in Dortmund kehrt langsam wieder Alltag ein.

Nicht nur bei den Bürgerdiensten im Stadthaus am Südwall kehrt langsam wieder Alltag ein. © Dieter Menne (Archivbild)

Den Anfang machten die Bürgerdienste der Stadt Dortmund. Ende April öffneten sie nach mehreren Wochen Corona-Zwangspause im Bereich Einwohner-, Kraftfahrzeug- und Führerschein-Angelegenheiten wieder ihre Türen für Besucher.

Die Erfahrungen seien durchweg gut, stellt Personaldezernent Christian Uhr fest. Sowohl von den Bürgern als auch von den städtischen Mitarbeitern gebe es positive Rückmeldungen.

Deshalb will die Verwaltung jetzt den nächsten Schritt bei der „schrittweisen und coronakonformen Rückkehr zum Regelbetrieb in der Stadtverwaltung“, wie es offiziell heißt, gehen. So wurde es am Dienstag (9.6.) vom Verwaltungsvorstand beschlossen.

Zur zweiten Stufe des von einer eigens gegründeten Arbeitsgruppe begleiteten Starterpakets gehören etwa die Erreichbarkeit der Verkehrsüberwachung des Ordnungsamtes, die jetzt an der Kampstraße 47 beheimatet ist, der Betrieb der Ausländerbehörde oder die Kontrollen der Lebensmittelüberwachung.

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Die Beschäftigten der Jugendhilfedienste im Jugendamt sind ebenfalls wieder vollständig an ihren Arbeitsplätzen präsent und haben den Normalbetrieb aufgenommen. Kontakt zu Familien, die Hilfe benötigen, wird nun nicht mehr nur telefonisch gehalten. Hausbesuche sind wieder möglich. Auch in den Familienbüros geht die Arbeit weiter.

Eine wichtige Einschränkung bleibt aber: Besuche sind weiterhin nur mit Terminvergabe möglich - das gilt auch für alle Dienstleistungen der Bürgerdienste. Anliegen sollten - soweit möglich - telefonisch, per Post oder E-Mail geklärt werden, heißt es in einer Mitteilung der Verwaltung. Terminvereinbarungen sind auch online unter www.buergerdienste.dortmund.de möglich.

Kürzere Zeittakte bei Bürgerdiensten

Zugleich will man aber den „Durchlauf“ bei den Bürgerdiensten erhöhen.

Zuletzt wurden Termine im Bereich der Einwohnermelde- und Kraftfahrzeugangelegenheiten im 20- und nicht im 10-Minuten-Rhythmus vergeben, erklärt Christian Uhr. Die Terminvereinbarungen werden nun nach und nach wieder auf den 10- Minuten-Rhythmus zurückgeführt.

Weiterhin gilt bei Behördengängen eine Mundschutz-Pflicht - für Besucher, aber auch für städtische Mitarbeiter, wenn sie den eigenen Arbeitsplatz verlassen.

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