A45: Reisebus mit 43 Dortmunder Schülern fährt in zwei Autos

Unfall auf Lennetalbrücke

Ein Reisebus mit 43 Schülern aus Dortmund an Bord hat am Samstag auf der A45 bei Hagen einen schweren Unfall mit mehreren Verletzten verursacht. Nun ermittelt die Polizei gegen den Busfahrer.

Dortmund

, 16.02.2020, 12:14 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Lennetalbrücke der A45 bei Hagen - hier ereignete sich der Unfall.

Die Lennetalbrücke der A45 bei Hagen - hier ereignete sich der Unfall. © Bernd Paulitschke (Archivbild)

Diese Fahrt werden 43 Dortmunder Schüler so schnell nicht vergessen – im negativen Sinne: Am Samstag ist der Reisebus, mit dem sie auf dem Weg zurück nach Dortmund waren, auf der A45 in einen schweren Unfall verwickelt worden.

Es ist 14.08 Uhr, als der Bus von Süden kommend in die Baustelle auf der Lennetalbrücke fährt. Doch anstatt die Geschwindigkeit zu drosseln, bleibt der 67-jährige Busfahrer nach ersten Erkenntnissen der Polizei auf dem Gas. Er fährt in zwei vorausfahrende Autos, den Mini einer 24-jährigen Frau aus Iserlohn und in den VW-Caddy einer Fahrerin (34) aus Elkenroth bei Siegen.

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Die Mini-Fahrerin und ihre ebenfalls 24-jährige Beifahrerin erleiden bei dem Unfall leichte Verletzungen. Von den sieben Insassen des VW werden die Fahrerin und eine 34-jährige Beifahrerin leicht sowie ein 65-jähriger Insasse schwer verletzt, wie die Polizei in einer Pressemitteilung berichtet.

Und die Dortmunder Schüler? Die haben „großes Glück“, schreibt die Polizei: Die 17 bis 20 Jahre alten Schüler bleiben unverletzt, die Feuerwehr aus Hagen organisiert die Weiterfahrt nach Dortmund. Auf welche Schule sie gehen und was der Zweck der Busreise war, konnte die Polizei am Sonntag nicht sagen.

Nun ermittelt die Polizei gegen den Busfahrer. „Der 67-Jährige konnte nicht nachweisen, wie lange er bereits am Steuer saß“, so die Polizei.

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