15 mal soziales Engagement in einer Dortmunder Pfarrei

Sammelaktionen

Das soziale Engagement wird immer wichtiger, der Spagat zwischen arm und reich immer größer. Wir haben uns einmal Projekte in einer Pfarrei im Dortmunder Süden angesehen.

Aplerbeck

, 23.09.2019, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
15 mal soziales Engagement in einer Dortmunder Pfarrei

Anke Feldmann, Karl-Heinz Göbel, Burkhard Steffens, Ludger Hojenski, Bernhard Göbel und Edeltraut Kunert (v.l.) sind nur einige, die sich in St. Ewaldi für soziale Projekt engagieren. © Jörg Bauerfeld

Sie waren selber erstaunt, wie lang die Liste am Ende doch wurde. Mitglieder der Pfarrei St. Ewaldi in Aplerbeck wollten einmal schauen, welche größeren kontinuierlichen Projekte für den guten Zweck so in der Pfarrei laufen. Am Ende waren es 15 größere Projekte, die in Aplerbeck, Sölde, Sölderholz und Lichtendorf angeboten werden.

Und die Summen, die dabei bewegt werden und in soziale Projekte fließen, sind schon beträchtlich. So konnte allein aus dem großen Bücherflohmarkt, der viermal im Jahr angeboten wird, schon über 500.000 Euro gespendet werden. Zuletzt in ein Projekt in Burkina Faso.

Projekte helfen Menschen in aller Welt

Aber wie viel Geld ist insgesamt zusammengekommen? „Das kann man gar nicht so genau sagen“, sagt Karl-Heinz Göbel (Rette ein Leben). Die Sache sei nämlich die, dass auch zahlreiche Sammlungen laufen, bei denen der Gegenwert gar nicht gemessen werden kann. Wie zu Beispiel die Brillen-, Handy- oder auch Briefmarken-Sammlungen. Hier sticht vor allem Burkhard Steffen hervor, der, so Pfarrer Ludger Hojenski, „einfach alles sammelt“.

Dazu kommen die Aktionen, mit denen auch den Menschen vor der eigenen Haustür geholfen wird. Wie die Kaffeesammlung für die Franziskaner, die Lebensmittel für die Dortmunder Tafel oder die Kleider-Sammlung für das Gasthaus in der Dortmunder Innenstadt.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt