Am Montag, 21. September, schrieben rund 1830 Studierende der TU Dortmund Klausuren in der großen Westfalenhalle. Foto: Felix Schmale/TU Dortmund © Felix Schmale
Corona-Auflagen

14.000 Studierende legen ihre Prüfungen in der Westfalenhalle ab

Der Prüfungsmarathon der TU Dortmund unter Corona-Bedingungen ist in die nächste Runde gestartet. Am Montag (21.9.) schrieben über 1800 Studierende Klausuren in der Westfalenhalle.

Die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Regeln zum Infektionsschutz sorgen tagtäglich für Situationen, wie es sie in der Vergangenheit wohl kaum gegeben hat. Auch die Bedingungen, unter denen die Studentinnen und Studenten der TU Dortmund ihre Klausuren schreiben, sind in diesem Jahr von der Pandemie geprägt.

Wegen der strengen Corona-Auflagen finden die Prüfungen seit Ende Juni vorerst nicht mehr in den Hörsälen der TU statt, sondern in größeren Räumlichkeiten. Denn die Raumkapazitäten an der TU Dortmund reichen nur für Klausuren von bis zu 200 Studierenden, wenn die Hygienevorschriften und Abstandsregeln eingehalten werden sollen.

Raumkapazitäten begrenzt

Aber selbst diese Klausuren müssen mitunter auf mehrere Hörsäle verteilt werden, da auch im Audimax, dem größtem Hörsaal an der TU, nur ein Zehntel der 800 Plätze belegbar ist, erklärt die TU in einer Pressemitteilung.

Deshalb war man bereits für die Klausuren im Sommer zweimal auf die Westfalenhalle 3 ausgewichen. Da aber diese im September durch andere Veranstaltungen belegt war, musste nun erneut eine Alternative aufgetan werden.

Die Wahl fiel diesmal auf die Westfalenhalle, die größte Veranstaltungshalle Dortmunds.

1830 Prüflinge

Die Halle, in der ansonsten Weltstars wie Aerosmith oder Sunrise Avenue auftreten und große Messen stattfinden, wurde zum Auftakt des aktuellen Prüfungsmarathons der TU Dortmund großzügig mit Tischen und Stühlen ausgestattet, damit die erforderlichen Abstände eingehalten werden können und so viele Studierende wie möglich Platz finden.

Am vergangenen Montag gegen neun Uhr nahmen insgesamt 680 Studierende dort Platz, um eine Klausur im Fach Betriebssysteme abzulegen. Um 13 Uhr und um 16.30 Uhr folgen ihnen 600 und 550 Studierende, die Klausuren im Fach Wirtschaftswissenschaften schrieben.

Für die Klausuren in den Westfalenhallen hat die TU Dortmund ein eigenes Hygienekonzept entwickeln müssen. Das sieht beispielsweise Mindestabstände zwischen den Klausurteilnehmern vor.

31 Klausuren bis 2. Oktober angesetzt

Bei Ankunft der Prüflinge muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden, am jeweiligen Platz jedoch nicht. In den Pausen zwischen den Prüfungen desinfiziert laut TU Dortmund ein Dienst sämtliche Stühle, Tische und auch die Zuwege und sanitären Anlagen.

Bis zum 2. Oktober fordern insgesamt weitere 31 Klausuren die Prüflinge – von 9 bis spätestens 21 Uhr. Insgesamt sollen 14.000 Studierende ihre Prüfungen in den Westfalenhallen ablegen.

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Freier Mitarbeiter
Fabian Paffendorf, Jahrgang 1978, kam 2003 zum Journalismus. Ursprünglich als Berichterstatter im Bereich Film und Fernsehen unterwegs, drehte er kleinere Dokumentationen und Making-Of-Berichte für DVD-Firmen. In diesem Zusammenhang erschienen seine Kritiken, Interviews und Berichte in verschiedenen Fachmagazinen und bei Online-Filmseiten. Seit 2004 ist der gebürtige Sauerländer im Lokaljournalismus unterwegs. Für die Ruhr Nachrichten schreibt er seit Herbst 2013.
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