Coronavirus in Dortmund

127 Corona-Neuinfektionen am Samstag: Inzidenz nun unter wichtiger Grenze

Die Zahl der positiven Corona-Tests in Dortmund wird immer kleiner, weshalb die sinkende Inzidenz eine wichtige Grenze geknackt hat. Aber auch die anderen Werte lassen hoffen.
Nur fünf Kommunen in NRW unterschritten die für die Bundes-Notbremse entscheidende Schwelle von 100. © picture alliance/dpa

Das tägliche Update der Stadtverwaltung zu der Corona-Lage in Dortmund am Samstag (8. Mai) lässt hoffen: Mit 127 neuen positiven Testergebnissen wird die Inzidenz weiter sinken.

Nach Berechnungen der Stadt anhand der Methodik des Robert-Koch-Institutes (RKI) wird die Inzidenz mit den heutigen Werten auf 160 fallen. Bei einem Wert von 165 oder höher müssen Schulen und Kitas geschlossen werden. Liegt der Wert fünf Werktage darunter, dürfen sie wieder öffnen.

Fast alle Werte sinken

Allerdings wird der tatsächliche und damit verbindliche RKI-Wert erst ab 0 Uhr abrufbar sein, es kann noch zu Abweichungen kommen.

Von den 127 Neuinfektionen lassen sich 57 Fälle 40 Familien zuordnen. In Dortmund hat es seit Beginn der Pandemie 26.446 positive Tests gegeben. Die Stadt geht davon aus, dass 23.988 wieder genesen sind. Also: „Aktuell sind 2.097 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert“, heißt es in dem Corona-Update. 80 weniger als am Vortag.

3.714 Dortmunderinnen und Dortmunder seien derzeit in Quarantäne. Am Freitag waren es rund 100 weniger.

4.498 Infektionsfälle mit Virusvarianten sind bis jetzt in Dortmund nachgewiesen worden, davon 4.486 mit der britischen Variante, B.1.1.7, neun mit der südafrikanischen Variante B.1.35 und drei Fälle mit der brasilianischen Variante P.1.

In den Dortmunder Krankenhäusern werden derzeit 136 Corona-Patienten stationär behandelt – davon liegen 36 auf der Intensivstation, wovon 28 künstlich beatmet werden müssen. Alle Werte sind im Vergleich zum Vortag leicht gesunken

Neue Todesfälle gibt es am Samstag nicht. 246 Menschen starben an Covid-19, bei 115 weiteren Verstorbenen lag zwar eine SARS-CoV-2-Infektion vor, sie war jedoch nicht ursächlich für den Tod.

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