Dr. Manfred Kesper auf der Bezirkssportanlage in Marten. Der Vorsitzende von Arminia Marten berät Firmen, die durch Corona in Not geraten sind. © Holger Bergmann
Coronavirus

Unternehmensberater hilft Corona-gebeutelten Firmen und kostet kein Geld

Wegen der Corona-Krise und des Lockdowns haben viele kleine Geschäfte schon seit einem Jahr kein stabiles Einkommen mehr. Die Wege aus dieser Krise weist ein Unternehmensberater – kostenlos.

Auch Dr. Manfred Kesper hatte mit Beginn der Corona-Krise weniger zu tun als sonst. Der Unternehmensberater gab sich selbst einen Rat, nämlich die Zeit für eine Fortbildung zu nutzen.

Er nahm seinen eigenen Rat an und ist nun sowohl beim BAFA (Bundesministerium für Wirtschaft & Ausfuhrkontrolle) als auch beim BMWi (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) gelistet und als Unternehmensberater zugelassen.

Das hört sich ziemlich bürokratisch an und meint: Manfred Kesper kann von der Corona-Krise getroffene Firmen durch den Dschungel der zahlreichen Förderprogramme der Bundesregierung führen. „Das Geld ist da“, sagt Manfred Kesper. „Aber es wird von den Unternehmern nicht abgerufen.“

Wie teuer ist eine Beratung?

Da mag mancher Firmenbesitzer, der wegen mangelnder Einnahmen jeden Cent umdreht, fragen, warum er jetzt auch noch Geld für eine Unternehmens-Beratung ausgeben sollte.

Für derlei Geldsorgen hat Manfred Kesper eine gute Nachricht. Denn: Die Kosten für die Corona-Beratung übernimmt der Staat. Für die gebeutelten Firmen entstehen keine Kosten. Doch Manfred Kesper bietet mehr als nur eine Hilfe beim Ausfüllen von Antragsformularen. Er führt die Firmenbesitzer in eine Art „Höhle der Löwen“.

Zu Manfred Kesper kamen bereits Firmen aller Größen und Branchen. Vom Pizza-Bäcker über den Handwerker bis hin zum produzierenden Mittelständler. Und sie alle machen beim Vorsitzenden von Arminia Marten das gleiche durch, eine knallharte Analyse.

Am Anfang gibt es eine harte Analyse

Wie ist die finanzielle Situation? Wie sieht die Firma im Wettbewerb mit der Konkurrenz aus? Wo liegt die Kernkompetenz des Unternehmers? Da werden konstruktive Lösungen gefunden, aber auch mal unangenehme Wahrheiten angesprochen.

Manfred Kesper nennt ein Beispiel aus seiner Praxis. Ein Unternehmer konnte seine Waren wegen Corona nicht mehr im Geschäft verkaufen. Er tat, was viele versuchen. Er verlagerte sein Geschäft ins Internet. Investierte viel Geld. Hatte aber keinen Erfolg.

Als er sich an Manfred Kesper wandte, entdeckt dieser die Vertriebsschwächen des Unternehmers. Die waren so ausgeprägt, dass Kesper riet, den Onlinevertrieb ganz aufzugeben.

Harte Entscheidungen akzeptieren

So muss es aber nicht kommen. Manfred Kesper will vor allem erreichen, dass seine Kunden nicht genau dann, wenn sie ihr Geschäft wieder ohne Corona-Einschränkungen weiterführen können, plötzlich in einem finanziellen Loch versinken.

„Viele beleihen alles, was sie haben, und irgendwann müssen alle diese Kredite abbezahlt werden“, sagt Manfred Kesper. „Im Herbst kommt die Pleitewelle“. Wer bereit ist, auch harte Entscheidungen zu akzeptieren, um das zu verhindern, kann gerne Dr. Manfred Kesper fragen. Erreichbar ist er per E-Mail mke@web.de und unter Tel. (0173) 97 18 304.

Über den Autor
Freier Mitarbeiter
Holger Bergmann ist seit 1994 als freier Mitarbeiter für die Ruhr Nachrichten im Dortmunder Westen unterweg und wird immer wieder aufs neue davon überrascht, wieviele spannende Geschichten direkt in der Nachbarschaft schlummern.
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