Nun ist er zu: Der ungewöhnlich lange und breite Riss auf dem Gehweg neben der Straße „Am Nocken" in Westrich ist verschlossen worden. © Stadt Dortmund
Straßenschäden

Ungewöhnliche Spalte im Boden ist dicht – wird aber wieder aufgerissen

Die große Spalte neben einer Straße im Dortmunder Westen ist keine Stolperfalle mehr: Sie ist nun abgedichtet. Allerdings steht schon fest: Die Fläche wird noch mal aufgerissen.

Wochenlang mussten Radfahrer der ungewöhnlich großen und breiten Spalte ausweichen, die im Gehweg der Straße „Am Nocken“ klaffte. Nun brauchen sie nicht mehr aufzupassen: Der Riss ist verschlossen worden, hat die Stadt Dortmund am Donnerstag mitgeteilt.

Dunkelgrauer Heißasphalt wurde in die Spalte gegossen und macht den Weg damit wieder eben.

Doch getan ist es damit nicht – die Abdichtung des Wegs zwischen Lütgendortmund und Westrich und nahe dem Haus Dellwig ist nur ein Provisorium. Die Verkehrsgefahr sei zwar erst mal behoben, so Pressesprecher Christian Schön. Die Ursache für den Riss allerdings ist noch nicht gefunden.

Stelle wird noch umfassend saniert

Das Tiefbauamt hat nun eine „großflächige Sanierung des Gehwegs beauftragt“, so die Stadt. Dabei soll die Spalte zum einen dauerhaft verschlossen und zum anderen herausgefunden werden, was zu dem Riss geführt hat.

Nachdem Bergbauschäden ausgeschlossen worden sind, vermutet das Tiefbauamt Schäden an den Versorgungsleitungen, die unterhalb des Gehwegs entlang führen. Diese sind laut Schön in Sandfelder gelegt. Entweder habe sich unterhalb der Spalte der Untergrund gehoben oder aber der Weg sei im Randbereich abgesackt, so die Annahme.

Dieser markante Riss im Asphalt ist nicht durch Bergschäden entstanden.
Dieser markante Riss im Asphalt ist nicht durch Bergschäden entstanden. © Holger Bergmann © Holger Bergmann

Wann am Nocken gebuddelt wird, ist noch unklar, sagt Schön. Auch wie großräumig der Weg aufgerissen werden muss. Das hänge davon ab, wie schnell die Ursache für den Riss ausgemacht werden kann.

Über die Autorin
Castrop-Rauxel und Dortmunder Westen
Ist fürs Journalistik-Studium vor 20 Jahren nach Dortmund gezogen und hat danach jahrelang in der Nachrichtenredaktion gearbeitet. Lebt schon lange im Dortmunder Westen und freut sich, hier und in Castrop-Rauxel auch journalistisch unterwegs zu sein.
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Natascha Jaschinski

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