Dieser markante Riss im Asphalt ist nicht durch Bergschäden entstanden. © Holger Bergmann
Straßenschäden

Ungewöhnlich große Spalte im Asphalt ist immer noch offen

Ein großer Riss klafft auf dem Weg neben einer Straße. Das Tiefbauamt will ihn genauer untersuchen. Vorher aber sollte die Spalte verschlossen werden. Passiert ist das bisher nicht.

Etwa zehn Meter lang und um die fünf Zentimeter breit ist der Riss, der sich über den Fuß- und Radweg der Straße „Am Nocken“ zieht, die Lütgendortmund mit Westrich verbindet. Ein Spalt im Asphalt, in den man lieber nicht mit seinem Fahrradreifen gerät.

Auf den ungewöhnlichen Riss aufmerksam gemacht, hat die Stadt Dortmund die Bezirksregierung Arnsberg eingeschaltet. Die Vermutung: Es handelt sich um Bergbauschäden, schließlich liegt die Zeche Zollern nicht weit entfernt.

Der Riss ist kein Bergschaden

Von der Abteilung Bergbau aber kam Entwarnung: Bergschäden sind ausgeschlossen, unterhalb des Spalts habe es „keinen oberflächennahen Bergbau“ gegeben, der einen solchen Schaden verursacht haben könnte. Das Tiefbauamt habe daher die Vermutung, dass Senkungen im Versorgungsgraben unterhalb des Weges für den ungewöhnlichen Riss verantwortlich sind, hieß es bei der Stadt.

Ob an der Vermutung etwas dran ist, soll „gesondert überprüft“ werden. Unmittelbare Gefahr bestehe nicht, dennoch sollte der Riss erst einmal geschlossen werden. So hieß es Mitte Oktober. Bisher allerdings ist das nicht passiert. Der Riss klafft weiter im Asphalt. Wann sich daran etwas ändert und wann der Schaden genauer untersucht wird, das konnte die Stadt auf Anfrage nicht sagen.

Über die Autorin
Castrop-Rauxel und Dortmunder Westen
Ist fürs Journalistik-Studium vor 20 Jahren nach Dortmund gezogen und hat danach jahrelang in der Nachrichtenredaktion gearbeitet. Lebt schon lange im Dortmunder Westen und freut sich, hier und in Castrop-Rauxel auch journalistisch unterwegs zu sein.
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Natascha Jaschinski

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