Noch immer ruhen die Arbeiten an der A40-Anschlussstelle. Hier soll eine Ampel-Kreuzung entstehen, der Zeitplan hat sich schon erheblich verzögert. © Beate Dönnewald
A40-Anschlussstelle

Umbau der A40-Abfahrt: Mit der ersten Baustelle ist es noch nicht getan

Erst Corona, dann der Schnee: Die Bauarbeiten an einer Dortmunder A40-Abfahrt verzögern sich erneut. Außerdem räumt die Stadt ein Missverständnis bei der Angabe zur Bauzeit ein.

Noch immer ruhen die Umbau-Arbeiten an der A40-Abfahrt Lütgendortmund in Richtung Dortmund. Laut der Stadt und der Autobahn GmbH des Bundes wird die beauftragte Firma die Baustelle am Lütgendortmunder Hellweg/ Wilhelmshöh am 22. Februar (Montag) reaktivieren.

Der unfallträchtige Bereich, die sogenannte Horrorausfahrt, wird zu einer Ampel-Kreuzung umgebaut. Die Arbeiten haben bereits am 10. November 2020 begonnen. Nach einer Weihnachtspause sollten sie am 18. Januar wieder aufgenommen werden, „allerdings führten unter anderem Personalengpässe aufgrund der Corona-Pandemie zu einer verlängerten Unterbrechung“, sagt Stadtsprecher Christian Schön auf Anfrage dieser Redaktion.

Arbeiten können nächste Woche wieder starten

Sylvia Uehlendahl, Leiterin des Tiefbauamtes, erklärt die weiteren Verzögerungen: „Leider konnten dann die Arbeiten am geplanten Wiederaufnahmetermin – am 10.2.2021 – ebenfalls nicht beginnen. Nun machte uns der Schnee einen Strich durch die Rechnung.“ Aufgrund der aktuellem Witterung könnten die Arbeiten nächste Woche nun endgültig wieder starten.

Sylvia Uehlendahl skizziert auch den weiteren Ablauf: „Noch rund zweieinhalb Monate laufen die Arbeiten des ersten Bauabschnitts, der nur unter Sperrung der Anschlussstelle möglich ist.“ In diesem ersten Bauabschnitt würden die Abfahrt- und Auffahrtspuren erweitert und die Fundamente für die Ampelanlage aufgestellt. Nach Abschluss der Arbeiten auf der nördlichen Seite werde dann die Anschlussstelle freigegeben.

Zweite Baustelle auf der südlichen Seite der Fahrbahn

Neu ist die Nachricht aus dem Tiefbauamt, dass nach der ersten Bauphase noch eine zweite folgen wird: „Dann wird auf der südlichen Seite die Fahrbahn erneuert und die Querungsstellen für die Fußgänger werden nach dem Dortmunder Standard barrierefrei ausgebaut.“ Diese Arbeiten werden laut Uehlendahl voraussichtlich ebenfalls noch einmal drei Monate in Anspruch nehmen. Während der Arbeiten werde der Verkehr mit einer Ampel geregelt.

Christian Schön weist darauf hin, dass sich auf der städtischen Baustellen-Seite baustellen.dortmund.de nur die Angaben für den ersten Bauabschnitt mit der dadurch verbundenen Sperrung der Anschlussstelle finden. „Dies kann zu Verwirrungen über die Gesamtbauzeit führen.“

Keine Angaben zum zweiten Bauabschnitt

Die verkehrliche Anordnung mit den Angaben für den zweiten Bauabschnitt finde sich dort noch nicht. „In der zum Baustart herausgegebenen Pressemitteilung wurde die Gesamtbauzeit nicht explizit genannt. Die Angabe ,Für die Dauer von drei Monaten…‘ bezog sich nur auf die Sperrung.“

Über die Autorin
Castrop-Rauxel und Dortmunder Westen
1968 geboren und seit über 20 Jahren Redakteurin bei Lensing Media. Zuständig für den Dortmunder Westen mit seinen Stadtbezirken Lütgendortmund, Mengede und Huckarde sowie für die Stadt Castrop-Rauxel.
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Beate Dönnewald

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