Kunden sorgen sich um die Zukunft der Kult-Pommesbude "Futterluke". © Beate Dönnewald
Futterluke

Stammgäste sind sicher: Kult-Pommesbude eröffnet Anfang November

Der Inhaber der Kult-Pommesbude Futterluke schweigt beharrlich bei Fragen zu seinem Nachfolger – weil der die Verträge noch nicht unterschrieben habe. Stammgäste wollen indes mehr wissen.

Seit Monaten ist die Kult-Pommesbude im Dortmunder Westen geschlossen. Nicht nur die Corona-Krise ist Schuld daran. Der bisherige Inhaber der Futterluke, Andreas Neumann, möchte aus gesundheitlichen Gründen kürzer treten.

Dauerhaft sollen seine Stammgäste aber nicht vor verschlossenen Imbiss-Türen stehen, sagte der 60-Jährige in früheren Gesprächen mit dieser Redaktion. Vielmehr sei er auf der Suche nach einem Nachfolger, der die „Futterluke“ am Lütgendortmunder Hellweg in seinem Sinne weiterführt.

Anfang Oktober bestätigte Andreas Neumann auf Anfrage, dass ein neuer Betreiber gefunden sei. Weil die Verträge aber noch nicht unterschrieben seien, wolle er noch keinen Namen nennen. „Ich kann erst was sagen, wenn die Tinte auf dem Papier trocken ist“, betonte Neumann noch einmal auf Nachfrage am Mittwoch (14.10.).

Arbeiter im und vor dem Laden

Indes will ein Stammgast herausgefunden haben, dass die Kult-Pommesbude an der Lütgendortmunder Straße unter neuer Leitung Anfang November wiedereröffnet wird. „Heute standen einige Arbeiter im und vor dem Laden“, berichtet er auf Facebook. Er habe sie einfach angesprochen und gefragt, wann es wieder Pommes gebe. „Das sagten sie mir: ‚Circa Anfang November‘.“

Ob er denn wenigstens diesen Termin bestätige könne, wollten wir von Andreas Neumann wissen – eine Antwort darauf blieb er aber schuldig. „Werten sie das mal als vielsagendes Schweigen“, so der 60-Jährige mit einem leichten Schmunzeln. Und noch einen Satz ließ er sich entlocken: „Ja, es tut sich was.“

Vorfreude der Stammgäste ist riesig

Innerhalb der Facebook-Gemeinde ist die Vorfreude groß. Mit 98 Likes und 67 Kommentaren haben die User bis Mittwoch auf die Wiederöffnungs-Nachricht reagiert. Die meisten können es kaum abwarten, wieder Schnitzel, Pommes, Frikadellen und/oder Currywurst in ihrem Lieblings-Imbiss zu kaufen.

„Das ist ja ne erfreuliche Nachricht. Hoffe, sie haben auch alle Rezepte und Gewürzmischungen übernommen“, schreibt ein „Fan“ in der Facebook-Gruppe „Du bist ein echter Lütgendortmunder, wenn …“ Ähnlich formuliert es ein anderer Gast: „Hoffe, wenn es stimmt, dass die neuen Betreiber es genauso mit Liebe machen wie die alten.“

Andreas Neumann hat seine Kult-Pommesbude in Lütgendortmund nach knapp 60 Jahren geschlossen. Seine Stammgäste sind nun verzweifelt auf der Suche nach einer Alternative zur
Andreas Neumann hat seine Kult-Pommesbude in Lütgendortmund nach knapp 60 Jahren geschlossen. Seine Stammgäste sind nun verzweifelt auf der Suche nach einer Alternative zur “Futterluke”. © (A) Matthias vom Büchel © (A) Matthias vom Büchel

Futterluke-Fans wollen wieder „Futtern wie bei Muttern“

Man wolle wieder „Futtern wie bei Muttern“, so ein anderer User: „Wenn der Herr Neumann die Rezepte weitergibt, wäre es genial.“ „Die Rettung naht“, frohlockt ein weiterer Facebook-Nutzer.

Unter den zahlreichen Kommentatoren stechen zwei hervor: Sie wollen sogar wissen, wer der Nachfolger ist und wann genau er an den Start geht. „Hat wohl jemand aus der Kochmütze gepachtet“, schreibt einer. Eine Userin ergänzt: „Wenn sie es zeitlich schaffen, wird ab dem 6. November wiedereröffnet.“

Über die Autorin
Castrop-Rauxel und Dortmunder Westen
1968 geboren und seit über 20 Jahren Redakteurin bei Lensing Media. Zuständig für den Dortmunder Westen mit seinen Stadtbezirken Lütgendortmund, Mengede und Huckarde sowie für die Stadt Castrop-Rauxel.
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Beate Dönnewald

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