Coronavirus

Ruhr-Pokal muss zum zweiten Mal verschoben werden

Bevor er überhaupt seine Premiere feiern kann, muss ein internationales Handball-Turnier im Dortmunder Westen schon zum zweiten Mal wegen des Coronavirus verschoben werden.
Ein Foto aus Vor-Corona-Zeiten: Schon im Dezember 2019 freuten sich die Organisatoren auf die erste Ausgabe des Ruhr-Pokals. Nun müssen sie bis mindestens 2022 auf die Premiere warten. © ATV Dorstfeld (Archiv)

Wie schon im vergangenen Jahr muss die Dortmunder Handball-Szene auch 2021 auf die Premiere des Ruhr-Pokals verzichten. Nach Gesprächen innerhalb des Organisations-Teams, das im wesentlichen aus Vertretern des ATV Dorstfeld und der DJK Oespel-Kley besteht, mit dem Kooperationspartner Eurosportring und der Stadt Dortmund sei schnell klar gewesen, dass die Absage unausweichlich ist.

Das Turnier hätte rund um Ostern stattfinden sollen. Es sei nicht nur generell nicht durchführbar, sondern entspreche auch nicht dem Verantwortungsbewusstsein aller Beteiligten, hieß es aus dem Organisationskomitee.

So fällt die erste Ausgabe des Ruhr-Pokals bereits zum zweiten Mal dem Coronavirus zum Opfer. Alle Beteiligten blicken bereits positiv auf Ostern 2022. „Wir freuen uns darauf, endlich den ersten Ruhr-Pokal austragen zu dürfen“, sagte Mitorganisator Michael Reiß.

Internationales Turnier mit rund 100 Mannschaften

Der Ruhr-Pokal ist als internationales Turnier geplant, bei dem etwa 100 Mannschaften aus ganz Europa teilnehmen sollen. Die Teilnehmer sollen in Sporthallen im ganzen Dortmunder Westen spielen und in Schulen übernachten. Die erste Ausgabe war für 2020 geplant und musste bereits damals wegen des Coronavirus abgesagt werden.

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