Dortmund-Ems-Kanal

Noch kein Paradies: Baustelle gesperrt – Radwanderer müssen sich gedulden

Im Herbst wühlten Bagger und Raupen an den Leinpfaden des Dortmund-Ems-Kanals. 15 Kilometer Radweg wollte das Wasser- und Schifffahrtsamt bis zum 1. Dezember erneuern. Doch die Baustelle ruht.
Im September hatten die Wegebauer zunächst auf der Ostseite des Kanals mit dem Neubau des Radwegs begonnen. Anschließend sollte der Leinpfad auf der westlichen Seite folgen. Nun ruhen die Bauarbeiten bis auf weiteres. © Uwe von Schirp

Die Auskunft war verheißungsvoll: Im Spätsommer begann das Wasser- und Schifffahrtsamt mit dem Ausbau von Radwegen an beiden Ufern des Dortmund-Ems-Kanals. Zwischen dem Dortmunder Hafen und der Stadtgrenze zu Waltrop erneuerten Arbeiter den Unterbau aus mehreren Schotter-Tragschichten und die Deckschicht aus Dolomitbrechsand.

Die Perspektive: ein Paradies für Radfahrer auf 15 Kilomtern Streckenlänge. Geplante Fertigstellung: der 1. Dezember. Doch Radreisende und Tagestouren-Fahrer müssen sich gedulden. An den Ufern des gut fünf Kilometer langen Kanalabschnitts zwischen Holthausen und Schwieringhausen ruht die Baustelle. Der Fernradweg zwischen Dortmund und der Nordsee ist unterbrochen.

Wege bleiben wegen Unfallgefahr gesperrt

„Die bauausführende Firma hat wegen Insolvenzanmeldung die Arbeiten eingestellt“, teilt das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Westdeutsche Kanäle (WSA) mit. „Die noch nicht fertiggestellten Wege bleiben wegen der bestehenden Unfallgefahren weiterhin gesperrt.“ In Absprache mit der Stadt Dortmund habe das WSA eine Umleitung eingerichtet.

Weiter heißt es, die Bundesbehörde arbeite an einer schnellstmöglichen Lösung. Radfahrern bleibt die Hoffnung, dass das Motto der Schifffahrtsverwaltung auch für rollenden Verkehr und festen Untergrund gilt. Im Kopf der Pressemitteilung steht: „Wir machen Schifffahrt möglich.“

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